Der Österreichische Ringsportverband

 

400 Ringer – 100 Nationen – 18 Gewichtsklassen – 36 Tickets

04-05-2021 Sofia (BUL)





Vom 06 - 09. Mai gibt es in Sofia für die Ringer und Ringerinnen die letzte Chance sich beim Weltturnier für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren. Es werden sich über 400 Athleten und Athletinnen aus 100 Nationen in 18 Gewichtsklassen um 36 Tickets für die Spiele in Tokio streiten.

Dieses strenge und brutale Olympia-Qualifikations-System soll für die nächsten Spiele in Paris 2024 geändert werden.
Darum werden ÖRSV-Präsident Mag. Thomas Reichenauer und Vize-Präsident Toni Marchl bei der Europa-Konferenz in Juni 2021 in Dortmund beim Präsidenten des Ringer-Weltverband Nenad Lalovic vorstellig werden und werden um für ein faires Qualifikationssystem für die Zukunft kämpfen, wie es bereits 2013 beim Kampf um Olympia gelungen ist.


Obwohl die Chancen sehr gering sind, ist unser Team bis in die Haarspitzen motiviert, um trotzdem noch ein Ticket für den Österr. Ringsportverband zu holen. Die beiden Sportdirektoren Benedikt Ernst und Jörg Helmdach haben auch Grund dafür, dass es klappen kann. "Die guten Ergebnisse beim Europa-Qualifikationsturnier in Budapest und bei der Europameisterschaft in Warschau stimmen uns sehr positiv", sagte Sportdirektor Jörg Helmdach.

Die größten Chancen werden natürlich unserer großen Olympiahoffnung Polizeisportlerin und WM 3. Martina Kuenz bis 76 kg vom RSC Inzing eingeräumt, die nach dem 3. Platz in Budapest das Ticket hauchdünn verfehlt hatte.
Aber auch die beiden Heeressportler Johannes Ludescher vom KSK Klaus und Simon Marchl vom A.C. Wals können bei einer guten Tagesverfassung und Auslosung jederzeit im Freien Stil für eine Überraschung sorgen. Im Griechisch-Römischen Stil wird der EM 5. und Überraschungsmann von Warschau, Heeressportler Markus Ragginger vom A.C. Wals bis 97 kg nicht an den Start gehen, da in 2 Wochen bereits die U-23 Europameisterschaften in Skopie/Mazedonien stattfindet, wo er hoffentlich wieder für Furore sorgen wird.
Diese Entscheidung wurde bereits im Vorfeld von den Sportdirektoren getroffen, da Polizeisportler und Weltcup 3. von Nizza 2021 Daniel Gastl bis 97 kg vom RSC Inzing wieder fit ist, und auch eine Chance erhält sich zu qualifizieren. Bei einer optimalen Auslosung ist bei ihm, genauso wie seinem Vereinskameraden und EM 9. Polizeisportler Michael Wagner bis 87 kg, alles möglich.

Für das Welt-Qualifikationsturnier haben die Sportdirektoren folgendes Team nominiert:

Freistil:
Gabriel Janatsch
65kg (A.C. Wals)
Simon Marchl
74kg (A.C. Wals)
Johannes Ludescher
125kg (KSK Klaus)


Frauen-Freistil:
Martina Kuenz
76kg (RSC Inzing)

 Griechisch-Römisch:
Michael Wagner
87kg (RSC Inzing)
Daniel Gastl
97kg (RSC Inzing)

Betreuerteam:


Sportdirektor Jörg Helmdach Sportdirektor Benedikt Ernst


Nationaltrainer Freistil
Georg Marchl
Nationaltrainer Gr.-Röm.
Jenö Bodi


Physio Christian Halbig Kampfrichter Karl-Heinz Reiner

Das gesamte Trainer-Team sowie Verbandsphysio Christian Halbig werden alles daran setzten, dass der Österreichische Ringsportverband die Sportart Ringen nach London 2012 und Rio 2016 wieder bei den Olympischen Spielen in der Hauptstadt Japans vertreten ist.
Sicher vertreten in Tokio ist aufgrund der bisher gezeigten Leistungen ÖRSV-Kampfrichter Obmann Karl-Heinz Reiner, der das Ticket bereits fast sicher in der Tasche hat.

Die Österr. Nationalmannschaft wird in Sofia wie folgt an den Start gehen:

Männer-Freistil:
Gabriel Janatsch- 65kg
06.05 Vorrunde + Halbfinale
07.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Simon Marchl - 74kg
06.05 Vorrunde + Halbfinale
07.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Johannes Ludescher - 125kg
06.05 Vorrunde + Halbfinale
07.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Frauen-Freistil:
Martina Kuenz - 76kg
07.05 Vorrunde + Halbfinale
08.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Männer Gr-Röm:
Michael Wagner - 87kg
08.05 Vorrunde + Halbfinale
09.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Daniel Gastl - 97kg
08.05 Vorrunde + Halbfinale
09.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Der Österr. Ringportverband hofft, dass unser Kampfrichter nicht alleine nach Japan reisen muss und wünscht der Österr. Nationalmannschaft viel Erfolg in Sofia!

Hier findet ihr alles rund um das Qualifikationsturnier
Bericht & Foto: ÖRSV
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Sport 2000 Ringer-Bundesliga fixiert!

01-05-2021 AUT


Nach der Videokonferenz der Bundesligavereine des Österr. Ringsportverbandes wurde am 30. April 2021 die Sport-2000 1. Ringer-Bundesliga fixiert. Alle 10 Vereine sind mit den Covid-19 Vorgaben der Österr. Bundesregierung einverstanden und sind sich einig, dass der Ringsport nach über einem Jahr Pause wieder fortgesetzt werden muss. Liga-Vorsitzender Josef Schnöll legt die Marschroute mit allen gemeinsam fest. Wenn alles optimal läuft, wird der Saisonstart am 28. August 2021 erfolgen.



Das neue Logo der Sport-2000 1. Ringer-Bundesliga

Nach der Qualifikationsrunde werden die 10 Vereine zu je 5 Vereine ins Meister- bzw. unteres Play-Off geteilt und ringen je 8 Runden in einer Hin- u. Rückrunde. Der 10. Platzierte im unteren Play off steigt in die 2. Ringer-Bundesliga ab, die es ab 2022 wieder geben wird. Die beiden Erstplatzierten ermitteln in einem Hin- und Rückkampf den Meister der Sport 2000 1. Ringer-Bundesliga.


Der Österr. Ringsportverband dankt allen teilnehmenden Vereinen für die Zusage, und wünscht allen Teilnehmern einen Corona-freien Sportbetrieb!
Bericht & Foto: ÖRSV
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Markus Ragginger holt zum Abschluss der Ringer-Europameisterschaft sensationell den 5.Platz

25-04-2021 Warschau (POL)





Nach den beiden 9. Plätzen von Polizeisportler Michael Wagner (RSC Inzing) und Heeressportler Johannes Ludescher (KSK Klaus) sowie dem starken Auftritt von Heeressportler Simon Marchl (A.C. Wals), sorgte zum Abschluss der Ringer-Europameisterschaft unser Heeressportler und Nachwuchs-Vorzeigeathlet Markus Ragginger vom A.C. Wals in der Gewichtsklasse bis 97 kg im Griechisch-Römischen Stil mit dem 5. Platz für die Top-Leistung der Österr. Nationalmannschaft.

 Markus Ragginger (A.C. Wals)

Der 21-jährige Nachwuchsringer war der jüngste in seiner Gewichtsklasse und musste, nach einem Freilos in der 1. Runde, gegen Welt- und Europameister Musa Evloev (Russland) nach einem starken Kampf im Viertelfinale eine 0:4 Niederlage hinnehmen. Da Evloev ins Finale einzog, konnte Markus in der Hoffnungsrunde wieder antreten.
Markus bezwang in der Hoffnungsrunde den starken Ukrainer Evgeni Saveta mit 7:2 nach Punkten. Diesen Sieg hatten hatten ihm nicht viele Experten zugetraut und es war einfach eine Meisterleistung der Extraklasse.
Im Kampf um die Bronzemedaille lieferte Markus wieder eine sehr gute Leistung und kämpfte gegen Junioren Weltmeister und Vize-Europameister Nikoloz Kakhelashvili, ein georgischer Ringer der jetzt im Dienste von Italien kämpft, und verlor diesen Kampf mit 0:4 nach Punkten. Am Ende erreichte Markus den sensationellen 5. Platz.

Markus Ragginger in Aktion

Sportdirektor Benedikt Ernst, Nationaltrainer Jenö Bodi und Assistenztrainer Amer Hrustanovic waren überglücklich und erfreut über den großen Leistungssprung den Markus hingelegt hat.

Aber das ganze Team hat, sehr zur Freude vom Verbandspräsidenten Mag. Thomas Reichenauer, sensationell abgeliefert. Man sieht, dass unser Team gut harmoniert und daher die guten Leistungen kommen. Dank gebührt aber auch dem ganzen Trainer-Team, unseren Physios, sowie Kampfrichter Karl-Heinz Reiner die alle abgeliefert haben. "Jetzt heisst es regenerieren und dann greifen wir zur letzten Olympia-Qualifikationsmöglichkeit Anfang Mai in Sofia wieder an", sagte Sportdirektor Benedikt Ernst.

Das Griechisch-Römisch Team bei der EM

 Der Österr. Ringsportverband ist stolz auf euch!

Hier findet ihr alles rund um die Europameisterschaft

Bericht & Foto: ÖRSV
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Michael Wagner holt den 9. Platz bei der EM

23-04-2021 Warschau (POL)





Am ersten Tag der Gr.Röm. Bewerbe bei der Ringer-Europameisterschaften in Warschau holte Polizeisportler Michael Wagner vom RSC Inzing/Tirol in der Gewichtsklasse bis 87 kg die zweite Top-10 Platzierung für den Österr. Ringsportverband. Nach einem Freilos in der 1. Runde konnte Michael im Achtelfinale gegen Dimitrios PAPADOPOULOS (Griechenland) mit 4:2 nach Punkten gewinnen. Im Viertelfinale wartete Vize-Weltmeister Denis KUDLA (Deutschland), wo Michael nach einem starken Kampf mit 0:3 knapp nach Punkten unterlag. Kudla verpasste im Halbfinale mit einer 1:2 Punkteniederlage das Finale, was Michael die Chance auf die Hoffnungsrunde und den Kampf um die Bronzemedaille nahm.

 Michael Wagner (RSC Inzing)

Am Ende konnte Michael Wagner den guten 9. Platz erreichen. Sportdirektor Benedikt Ernst war sehr zufrieden mit dem Auftritt von Michael, der erst vor 3 Monaten in die Olympische Gewichtsklasse bis 87 kg aufgerückt ist. Die Richtung für die bevorstehende finale Olympia-Qualifikation Anfang Mai in Sofia/Bulgarien stimmt.

Michael Wagner im Kampf gegen PAPADOPOULOS (Griechenland)

Morgen sind die beiden letzten ÖRSV-Ringer im Einsatz, die beide ein schweres Los gezogen haben. Christoph Burger A.C. Wals bis 72 kg trifft auf U-23 Europameister und Lokalmatador Roman PACURKOWSKI (Polen) und Markus Ragginger A.C. Wals bis 97 kg auf Europa- und Weltmeister Musa EVLOEV (Russland).

Der Österr. Ringsportverband wünscht viel Erfolg.

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Bericht & Foto: ÖRSV
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Johannes Ludescher holt Platz 9 bei der EM

20-04-2021 Warschau (POL)





Der Österr. Ringsportverband holte die erste Top 10 Platzierung bei den Ringer-Europameisterschaften im Freien Stil in Warschau/Polen. Österreichs Heeressportler, Schwergewichtsmeister und Olympiahoffnung Johannes Ludescher vom KSK Klaus startete in der Gewichtsklasse bis 125 kg und musste nach einem Freilos in der ersten Runde gegen den U-23 EM-Bronzemedaillengewinner und Skandinavien Meister Jere Heino aus Finnland antreten und verlor nach einem spannenden Kampf mit 1:2 knapp nach Punkten. Heino verlor im Viertelfinale, womit die Trostrunde für Ludescher verwehrt blieb. Am Ende holte Johannes die erste Top-10 Platzierung für den Österr. Ringsportverband.

 Johannes Ludescher (KSK Klaus)

Auch Simon Marchl, Heeressportler im Leistungszentrum in Rif/Salzburg kämpfte in der Klasse bis 74 kg nach einem Freilos im Achtelfinale gegen den Junioren EM 3. Valentin Borzin aus Moldavien und musste sich nach einem spannenden Kampf ebenfalls mit 1:2 Punkten geschlagen geben. Borzin rang sich bis ins Halbfinale vor und verlor knapp um den Einzug ins Finale, so blieb Simon die Chance auf eine vordere Platzierung verwehrt. 


Die anderen beiden Vertreter des Österr. Ringsportverbandes mussten sich geschlagen geben. Gabriel Janatsch vom AC Wals bis 65 kg gegen Andri Svyryd (Ukraine) auf Schulter und Benjamin Greil vom RSC Inzing bis 86 kg gegen Sebastian Jezierzanski (Polen) mit Technischer Überlegenheit.

Sportdirektor Jörg Helmdach war trotzdem mit dem Einsatz und Kampfeswillen von Ludescher und Marchl nicht unzufrieden. Die Marschrichtung entgegen der Olympia-Qualifikation stimmt und wir werden alles daran setzen unsere Sportler weiterzuentwickeln. Für die beiden jungen Sportler Greil und Janatsch war es nach der langen Verletzungszeit  der erste Auftritt wieder auf der internationalen Bühne.

Da unsere Olympiahoffnung Martina Kuenz morgen aufgrund einer Verletzung nicht an den Europameisterschaften teilnehmen wird, steigen für Österreich erst die Griechisch-Römisch Ringer am Freitag in den Wettkampf ein.

Der Österreichische Ringsportverband wünscht viel Erfolg!

Hier findet ihr alles rund um die Europameisterschaft

Bericht & Foto: ÖRSV
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