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Alle Ringsport News in Österreich

Vorschau 1. Sport 2000 Ringer-Bundesliga 2021

Vorschau
18-09-2021
 4. Runde 
 18.09.2021 RSC Inzing - KSK Klaus KR Mohammad Noei
KSV Götzis - AC Hörbranz KR Michael_Kirschner
KG Vigaun/Olympic - KG Hötting/Hatting KR Detlef Biermann
KG Wien - AC Vollkraft Innsbruck KR Josef Salmer

Veranstaltungsorte

1. Sport 2000 Ringer-Bundesliga 2021

Ergebnisse
11-09-2021
3.Runde
11.09.2021 A.C. Wals - RSC Inzing 45 : 09
KSK Klaus - AC Hörbranz 22 : 34
KSV Söding - KG Vigaun Olympic 27 : 32
KG Hötting/Hatting - AC Vollkraft Innsbruck 37 : 19

Protokolle & Tabelle

Weltcup in Bukarest

05-09-2021 Bukarest (ROU)





Beim Weltcup in Bukarest gab es für die Österr. Teilnehmerinnen Jeannie Kessler (KSK Klaus) und Florine Schedler (URC Wolfurt) gute Ergebnisse zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Oslo/Norwegen.
Florine Schedler konnte den 4. Platz und Jeannie Kessler den 5. Platz erkämpfen.
Bundestrainer Lubos Cikel war mit den Kämpfen zufrieden.
Erfreulich ist, dass ÖRSV Kampfrichter Chef Karl Heinz Reiner als UWW Delegierter im Einsatz war.

Bundestrainer Lubos Cikel, Jeannie Kessler, Florine Schedler, Karl-Heinz Reiner
Bericht & Foto: ÖRSV
stark.fair.clever.

1. Sport 2000 Ringer-Bundesliga 2021

Ergebnisse
04-09-2021
2.Runde
04.09.2021 AC Hörbranz - A.C. Wals 22 : 35
KSK Klaus - KSV Götzis 30 : 29
KSV Söding - AC Vollkraft Innsbruck 28 : 29
KG Wien - KG Hötting/Hatting 32 : 28

Protokolle & Tabelle

1. Sport 2000 Ringer-Bundesliga 2021

Ergebnisse
28-08-2021
Qualifikationsrunde 
28.08.2021 KG Wien - A.C. Wals 05 : 52
KSK Klaus - KG Hötting/Hatting 35 : 22
RSC Inzing - KG Vigaun/Olympic 51 : 07
AC Hörbranz - AC Vollkraft Innsbruck 48 : 11

Protokolle & Tabelle

Die 1. Sport 2000 Ringer-Bundesliga startet am Samstag den 28. August 2021

25-08-2021 Wals (AUT)


Nach fast 2 Jahren Wettkampfpause startet die 1. Sport 2000 Ringer-Bundesliga.
Im Dezember 2019 konnte der A.C. Wals im spannenden Finale den KSK Klaus in der Walserfeldhalle bezwingen, seither war bei den Österr. Vereinen Funkstille.

Finalkampf 2019 in der Walserfeldhalle

Qualifikationsrunde




KG Wien - A.C. Wals
KSK Klaus - KG Hötting/Hatting


RSC Inzing - KG Vigaun/Olympic



AC Hörbranz - ACV Innsbruck





Durch das Trainingsverbot der Kontaktsportarten waren sämtliche Vereine von der Sportwelt abgeschnitten. Umso erfreulicher war die Ligasitzung im Mai wo sich alle Bundesligavereine für einen Neustart bereit erklärten. Aufgrund der steigenden Covid-19 Zahlen wird die 1. Sport 2000 Ringer-Bundesliga nur mit einer Beschränkten Zuschauer Anzahl über die Bühne gehen. 50 % von den genehmigten Sitzplätzen können beim Ligastart in die Wettkampf-Arenen kommen nach den 3 G Auflagen der Bundesregierung. Trotz der strengen Auflagen fiebern alle 10 Bundesligavereine dem Start entgegen. Nach der Qualifikationsrunde werden die 5 Sieger ins Meister Play-off und die 5 Verlierer ins Untere Play-off gesetzt, wo es dann im Hin- bzw. Rückkampf der Meister bzw. der Abstieg besiegelt wird.

Die KAMPFTERMINE finden Sie HIER

Veranstaltungsorte 2021

Der Österr. Ringsportverband hofft, dass die 1. Sport 2000 Ringer-Bundesliga bis zum Finale am 11. Dezember 2021 durchgeführt werden kann und wünscht allen teilnehmenden Vereinen viel Erfolg.

Bericht & Foto: ÖRSV
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Leider kein Top-Ten Ergebnis für den Österr. Ringsportverband!

22-08-2021 Ufa (RUS)





Leider keine Top-Ten Platzierung konnte der Österr. Ringsportverband bei der Junioren Weltmeisterschaften in Ufa/Russland holen. Dass die Trauben sehr hoch hängen, haben wir gewusst, trotzdem haben alle Ringer gekämpft und gezeigt, dass der Abstand zur Spitze kleiner wird.

Benedikt Huber vom A.C. Wals bis 70 kg schied im Freien Stil nach einer Auftaktniederlage aus dem Bewerb aus. Auch sein Vereinskollege Matthias Hauthaler bis 72 kg im Gr.Röm. Stil ereilte das gleiche Schicksal und musste vorzeitig die Segel streichen.

Nationaltrainer Sven Thiele, Benedikt Huber, KR Detlef Biermann

Die beiden Trainer Sven Thiele (Freistil) und Benedikt Puffer (Griechisch-Römisch) werden die Kämpfe analysieren und die Lehren für die Zukunft daraus ziehen.


Trainer Benedikt Puffer, Matthias Hauthaler, KR Detlef Biermann


Die beiden Sportdirektoren Benedikt Ernst und Jörg Helmdach sind sich sicher, dass sich die junge Mannschaft in den nächsten Jahren stetig weiterentwickeln wird und die lange Trainingspause bald überwunden sein wird. Wir glauben an die Ringer und sie werden uns das zeitnah zurückgeben.


Der Österr. Ringsportverband dankt allen beteiligten für Ihren Einsatz in Ufa!

Hier findet ihr alles rund um die Junioren Weltmeisterschaft
Bericht & Foto: ÖRSV
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Internationaler Trainingslehrgang in Steinbrunn

16-08-2021 Steinbrunn (AUT)





Der Österr. Ringsportverband veranstaltet im Leistungssportzentrum Steinbrunn/Burgenland einen 2-wöchigen Trainingslehrgang an dem mehrere internationale Top-Nationen wie Deutschland, Ungarn, Norwegen, Dänemark und die Schweiz teilnehmen.

Unsere Griechisch-Römisch Ringer werden dort schweißtreibende Einheiten, zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Oktober und die U-23 Weltmeisterschaft im November, absolvieren.

Das Gr.-Röm. Nationalteam mit ÖRSV-Präsident Mag. Thomas Reichenauer und Dr. Bezahd Sayapour

Alle Teilnehmer beim int. LG in Steinbrunn
Bericht & Foto: ÖRSV
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Junioren Weltmeisterschaften in Russland

13-08-2021 Ufa (RUS)





Vom 15.08. – 22.08.2021 finden in Ufa/Russland die Junioren Weltmeisterschaften statt.
Der Österr. Ringsportverband ist mit 2 Ringern vertreten. Einige Ringer mussten leider verletzungsbedingt absagen.

Gleich im Anschluss an die Olympischen Spiele, bei denen Aker Al Obaidi den sensationellen 8. Platz belegte, steht für die Ringer des Österr. Ringsportverbandes der nächste internationale Einsatz an.
Im Freistil wird Benedikt Huber, in der Gewichtsklasse bis 70 kg und im Griechisch-Römischen Stil wird Matthias Hauthaler, in der Gewichtsklasse bis 72 kg, die Farben Österreichs bei der Junioren Weltmeisterschaft vertreten.


Die beiden Trainer Sven Thiele (Freistil) und Benedikt Puffer (Griechisch-Römisch) haben eine gute Vorbereitung hingelegt und die Sportler sind top motiviert.

Sven Thiele
Trainer Freistil
Benedikt Puffer
Trainer Gr.-Röm.

Nach der Junioren Europameisterschaft ist das Ziel die Leistung zu steigern und sich in den Top-10 zu platzieren.

Die Sportler werden in folgenden Gewichtsklassen und Stilarten
bei der WM an den Start gehen:


Benedikt Huber
70kg Freistil
(A.C. Wals)
Matthias Hauthaler
72kg Gr.-Röm.
(A.C. Wals)

Als Schiedsrichter wird Detlef Biermann in Russland im Einsatz sein.

Detlef Biermann

Nationaltrainer Sven Thiele, Benedikt Huber, KR Detlef Biermann

Der Österr. Ringsportverband wünscht der Junioren Nationalmannschaft in Russland viel Erfolg.

Hier findet ihr alles rund um die Junioren Weltmeisterschaft
Bericht & Foto: ÖRSV
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Helmut Postai feiert seinen 80. Geburtstag

11-08-2021 (AUT)





Am Mittwoch den 11. August 2021 feiert der mehrmalige Österr. Meister und ehemaliges Mitglied der Nationalmannschaft, sowie Bundestrainer der Herren von 1976-1991 und Bundestrainer der Damen von 1992-1997 Helmut Postai seinen 80. Geburtstag.


Der Österr. Ringsportverband wünscht Helmut alles Gute zum Geburtstag!

Bericht & Foto: ÖRSV
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Olympiasieger besucht ÖRSV Nachwuchssportler

09-08-2021 Budapest (HUN)





Ein besonderes Erlebnis hatten unsere Nachwuchssportler beim Trainingslehrgang in Budapest.
Der frischgebackene Olympiasieger Tamas Lorincz und sein Bruder der Vize-Olympiasieger Victor Lorincz besuchten unser griechisch-römisch Nachwuchsteam beim Training.
Es war ein unglaubliches Erlebnis und eine zusätzliche Motivation für die jungen Ringer.

Das Team mit den beiden Lorincz Brüdern

Großer Dank gilt unserem Nationaltrainer Jenö Bodi, der dieses Treffen organisierte.

Bericht & Foto: ÖRSV
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Johann Kiss feiert seinen 70. Geburtstag

09-08-2021 (AUT)





Am Montag den 09. August 2021 vollendet der Olympiateilnehmer von Montreal 1976, Österr. Meister und ehemaliges Mitglied der Nationalmannschaft, sowie langjähriger Trainer Johann Kiss seinen 70. Geburtstag.


Der Österr. Ringsportverband wünscht Hans alles Gute zum Geburtstag!

Bericht & Foto: ÖRSV
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Aker Al Obaidi erreicht sensationellen 8. Rang bei den Olympischen Spielen

03-08-2021 Tokio (JPN)





Der Ringer des RSC Inzing Aker Al Obaidi, der bei den Olympischen Spielen für das IOC-Flüchtlingsteam an den Start ging, erreichte sensationell den 8. Platz in Tokio.

Nach einem Freilos in Runde 1 traf Aker im Achtelfinale auf Souleyman Nasr aus Tunesien. Er startete fulminant in den Kampf und konnte gleich zu Beginn mit einer 4 Punkte Wertung in Führung gehen. Der Tiroler ruhte sich aber nicht auf seiner Führung aus und beendete den Kampf mit einer zweiten 4 Punkte Wertung. Mit diesem grandiosen Sieg stand Aker im Viertelfinale und traf dort auf Ramaz Zoidze aus Georgien, der im Achtelfinale dem amtierenden Weltmeister Ismael Borrero Molina aus Cuba bezwang.

Aker Al Obaidi im Kampf gegen Zoidze (GEO)
Foto: UWW

Im Viertelfinale musste er sich, nach ambitioniertem Kampf, dem starken Georgier geschlagen geben. Da Zoidze im Halbfinale gegen Gerai (IRI) verlor, war für Aker das olympische Turnier leider zu Ende.

Im Endresultat belegte Aker Al Obaidi den hervorragenden 8. Rang.
Nach den zwei 10. Plätzen von Amer Hrustanovic in London 2012 und Rio 2016, ist dies ein weiteres Top-10 Ergebnis eines Ringers aus Österreich.
"Im ersten Kampf zeigte Aker ganz klar, dass er zurecht für die Olympischen Spiele nominiert wurde. Leider reichte es nicht ganz für eine Medaille. Ich bin stolz auf Aker, der ein sensationelles Turnier rang", resümierte ÖRSV Bundestrainer Benedikt Ernst, der als Trainer am Mattenrand saß.

Unter den Gratulanten reihten sich auch IOC-Präsident Thomas Bach, UWW-Präsident Nenad Lalovic und Olympiasiegerin Aline Focken ein. Aker bedankte sich beim IOC-Präsident für die Teilnahme an den Olympischen Spielen.

Aker mit UWW-Präsident Nenad Lalovic und IOC-Präsident Thomas Bach
Foto: Kadir Caliskan

Unsere 3 Olympioniken v.l: KR Karl-Heinz Reiner, Aker Al Obaidi, BT Benedikt Ernst

In einem Festakt wurde Aker Al Obaidi und Trainer Benedikt Ernst am 07.08.2021 in Inzing empfangen und geehrt.


Aker ganz Ringport Österreich ist stolz auf dich und gratuliert dir von ganzen Herzen!

Presseberichte:
UWW
Eurosport

Hier findet ihr alles über das Ringen bei Olympia


Bericht: ÖRSV Foto: UWW, Kadir Caliskan
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Leonhard Junger belegt 14. Platz bei der Kadetten WM

25-07-2021 Budapest (HUN)





Zum Abschluss der Kadetten-Weltmeisterschaften in Budapest/Ungarn holte Leonhard Junger im Griechisch-Römischen Stil bis 110 kg den 14. Platz.
Nationaltrainer Jenö Bodi sieht beim jungen Sportler aus Vorarlberg enormes Potential.

"Die Entscheidung das junge Team zu den Weltmeisterschaften zu entsenden war goldrichtig", sind sich die beiden Sportdirektoren Benedikt Ernst und Jörg Helmdach einig. Alle haben Erfahrung gesammelt und können noch 1-2 Jahre im Kadettenbereich (U-17) teilnehmen.
Das junge Team hat gezeigt, dass mit Ihnen in der Zukunft zu rechnen ist und alle haben technische Wertungspunkte erreicht. ÖRSV Vize-Präsident Martin Klien und Jugendsportwart Alois Haager sind sich einig, dass das junge Team weiterhin gefördert werden muss. Mit dem 8. Platz von Sarah Lins bis 49 kg vom KSK Klaus konnte eine Top Ten Platzierung erreicht werden.

v.l: Nationaltrainer Jenö Bodi, Leonhard Junger, Jugendsportwart Alois Haager

Der Österr. Ringsportverband dankt dem Trainer-Team um Jenö Bodi, Vitaly Markotenko, Maxi Ausserleitner sowie Jugendsportwart Alois Haager für ihren Einsatz bei der Kadetten-WM.
Nächste Woche wird unser Olympiateilnehmer Aker Al Obaidi in Tokio an den Start gehen, eine Woche später beginnen schon die Junioren-Weltmeisterschaften in Russland.

Der Österr. Ringsportverband wünscht weiterhin viel Erfolg!

Hier findet ihr alles rund um die Kadetten Weltmeisterschaft

Bericht & Foto: ÖRSV
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Aker al Obaidi gehört zu uns

23-07-2021 Tokio (JPN)





Aker al Obaidi ist Österreichs Vertreter im zweiten IOC-Flüchtlingsteam in der Geschichte Olympischer Spiele.
Der 21-jährige Ringer, der vor 7 Jahren aus dem Irak flüchten musste, lebt in Tirol.
Als Zeichen der gelebten Integration haben wir gesagt, er gehört zu uns“, erklärte ÖOC-Präsident Karl Stoss. Und so stand Aker Al Obaidi in der Olympia-Einkleidung inklusive Leinen-Lederhose Schulter an Schulter mit dem Olympic Team Austria in der Hofburg bei der Verabschiedung durch den Bundespräsidenten.

Aker Al Obaidi bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele

Aker Al Obaidi und Trainer Benedikt Ernst mit den Olympischen Ringen

Dort will er spätestens 2024, vor den Spielen in Paris wieder stehen. „Das ist mein Traum, denn es ist ein gutes Gefühl für Österreich zu kämpfen“, sagt Aker, der 2019 bei der U20-EM in Spanien Bronze im rot-weiß-roten Ringerdress geholt hatte.
„Wir haben dafür eine Lizenz beim internationalen Ringerverband gelöst, damit Aker für Österreich antreten durfte“, erklärt Benedikt Ernst, der als Bundestrainer für den Österreichischen Ringerverband und Sportdirektor des RSC Inzing.

In diesem Verein fand Aker al Obaidi eine neue Heimat. Der Chef der Inzinger Ringer Klaus Draxl, hatte auf der Suche nach Verstärkung für die Bundesligamannschaft, den geflüchteten Sportler aus Graz nach Tirol geholt. Al Obaidi war in der nordirkischen Stadt Mossul aufgewachsen, sein Vater war Ringertrainer. In der Steiermark fand der minderjährige Flüchtling, der auch im Aufnahmezentrum Traiskirchen gelebt hatte, wieder zum Ringsport.

Aker Al Obaidi mit Bundestrainer Benedikt Ernst und ÖOC-Präsident Karl Stoss

Der Ringer konnte sich in den vergangenen eineinhalb Jahren im Rahmen eines IOC-Förderprogramms für den olympischen Traum vorbereiten. Er wurde aus 56 Kandidatinnen und Kandidaten des Programms für die Sommerspiele nominiert. „Ich habe die Chance bekommen, wie ein Profi zu arbeiten, in dieser Zeit ist viel weitergegangen“, sagt Aker al Obaidi.

ÖRSV Präsident Thomas Reichenauer mit dem Olympioniken

Sein Trainer Benedikt Ernst erklärt: „2021 ist sein erstes Jahr bei den Männern, dieser Umstieg von den Junioren ist kein einfacher. Beim Turnier in Sassari hat Aker mit Platz 2 gezeigt, dass er auf dem richtigen Weg ist.“

Das nächste Ziel des 21-Jährigen, der aktuell subsidiären Schutz in Österreich hat, ist die österreichische Staatsbürgerschaft. Dann wäre für ihn auch die Heeressportgruppe ein Thema. Sollte das klappen, dann könnte Al Obaidi bei einer weiteren Olympiateilnahme in Paris nicht mehr als Teil des Flüchtlingsteams, sondern unter österreichischer Flagge antreten. Dann würde sein Traum in Erfüllung gehen.

Hier findet ihr den Artikel des ÖOC


Bericht & Foto: ÖOC
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Sarah Lins holt erste Top 10 Platzierung für den Österr. Ringsportverband!

23-07-2021 Budapest (HUN)





Bei den Kadetten-Weltmeisterschaften in Budapest/Ungarn konnte die junge Ringerin Sarah Lins vom KSK Klaus in der Gewichtsklasse bis 49 kg sensationell den 8. Platz für den Österr. Ringsportverband erreichen.

Sarah Lins (KSK Klaus)

Nach einem Freilos in der 1. Runde konnte die Vorarlbergerin Evdoxia PAPADOPOULOU aus Griechenland auf Schulter bezwingen. Im Viertelfinale verlor Sarah gegen die spätere Bronzemedaillengewinnerin Audrey Jimenez (USA) nach Punkten und konnte die erste Top-Ten Platzierung einfahren und den 8. Platz belegen.
Ihre Vereinskollegin Emilia Hartmann musste sich im ersten Kampf gegen BLADES (USA) nach Punkten geschlagen geben. Da die Amerikanerin im Viertelfinale verlor, ist Emilia leider ausgeschieden. In der Endabrechnung belegte Emilia den 17. Platz.
Nationaltrainer Vitaly Markotenko war vom Einsatz begeistert und mit der Platzierung sehr zufrieden.

Das Frauenteam mit ihren Betreuern bei der WM

Auch die junge Freistil-Mannschaft hat sich wacker geschlagen. Alle 3 Teilnehmer haben technische Punkte gesammelt und haben sich für weitere Aufgaben empfohlen.

Ergebnisse der Freistilmannschaft:
Muhamed Bektemirov (A.C. Wals), 60kg, 16. Platz
Qualifikation vs. SERIK (KAZ)
2:9 PN

Alexander Seiwald (SU Bad Vigaun), 65kg, 19. Platz
Qualifikation vs. DYANKOV(BUL)
1:11 TüPN

Adam Abakarov (SK Vöest Linz), 71kg, 18. Platz
1/8 vs. SZUCKI (POL)
2:12 TüPN

Trainer Maxi Ausserleitner ist mit der Arbeit und dem Einsatz der jungen Garde sehr zufrieden und Sie werden in Zukunft auch in die Punkteränge vordringen.

Das Freistilteam mit ihren Betreuern bei der WM

Der Österr. Ringsportverband gratulierte Sarah Lins zum 8. Platz und wünscht dem jungen Team für die Zukunft viel Erfolg!

Hier findet ihr alles rund um die Kadetten Weltmeisterschaft
Bericht & Foto: ÖRSV
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Kadetten Weltmeisterschaften in Budapest

16-07-2021 Budapest (HUN)





Noch vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio, werden in der Hauptstadt Ungarns in Budapest, von 18.-25. Juli 2021 die Kadetten-Weltmeisterschaften (U-17) des Ringer-Weltverbandes UWW über die Bühne gehen.

Der Österr. Ringsportverband ist wie bei den Kadetten Europameisterschaften mit einer jungen Abordnung vertreten. Die Trauben hängen in dieser Altersklasse sicher sehr hoch, aber die junge Mannschaft hat gezeigt, dass mit ihnen in Zukunft zu rechnen ist.


Das Team hat sich gut vorbereitet und hat auch verdient die Farben Österreichs in Ungarn zu vertreten.
Der Sportausschuss des Österr. Ringsportverbandes hat folgendes Team nominiert:

Freistil:
Muhamed Bektemirov
60kg (A.C. Wals)
Alexander Seiwald
65kg (SU Bad Vigaun)
Adam Abakarov
71kg (SK Vöest Linz)
Maximilian Ausserleitner
Trainer Freistil

Frauen Freistil:
Sarah Lins
49kg (KSK Klaus)
Emilia Hartmann
61kg (KSK Klaus)
Vitaly Markotenko
Trainer Frauen


Griechisch-Römisch:
Leonhard Junger
110kg (KSK Klaus)
Jenö Bodi
Trainer Gr.-Röm.

Kadetten Freistil-Trainer Maximilian Ausserleitner, Frauen Freistil-Trainer Vitaly Markotenko und Gr.-Röm. Trainer Jenö Bodi waren mit der Vorbereitung sehr zufrieden und sind sich sicher, dass das Team auch für positive Überraschungen sorgen können.
Als Delegationsleiter ist Alois Haager vor Ort und wird von den Ergebnissen berichten und das Team unterstützen.

Alois Haager
Delegationsleiter

Der Österr. Ringsportverband wünscht der Kadetten-Nationalmannschaft viel Erfolg und hofft, dass alle Sportler und Sportlerinnen in der Zukunft an Bord bleiben werden, denn dann wird man noch viel Freude mit ihnen haben.


Hier findet ihr alles rund um die Kadetten Weltmeisterschaft
Bericht & Foto: ÖRSV
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Nachwuchs – Lehrgang in Aschaffenburg/GER

13-07-2021 Aschaffenburg (GER)





Vom 05.07-10.07.2021 nahmen mehrere Nachwuchsathleten des ÖRSV an einem Lehrgang mit dem Team Hessen in Aschaffenburg/GER teil. Der Lehrgang wurde kurzfristig, als letzte Maßnahme vor der Kadetten WM in Budapest vom 18.07 -25.07.2021, in Kooperation mit dem Hessischen Ringerverband, im Ringerleistungszentrum in Aschaffenburg organisiert. Der Dank gilt hier Sportdirektor Jörg Helmdach, Assistenztrainer Maxi Ausserleitner und dem Leiter des RLZ Jens Gündling für die kurzfristige Organisation des Lehrganges.

Die Trainingsgruppe mit den Sportlern des ÖRSV, des Team Hessen und den Betreuern

Die Trainingsgruppe bestand die ganze Woche aus den ÖRSV-Sportlern und mehreren Athleten vom Team Hessen, welche sich mit unseren Sportlern sehr gut verstanden und auch sehr motiviert waren. Montag-, Mittwoch- und Freitagabend fand das HRV-Landeskadertraining statt, wodurch wir bei den Trainings beinahe 35 Sportler waren und wir viele verschiedene hochwertige Trainingspartner hatten. Die ÖRSV-Athleten wurden vor Ort von Jugendsportwart Haager Alois, BT Cikel Lubos und RSVV-Trainer Nöster Kai betreut.

Die Trainingsgruppe beim HRV-Landeskadertraining

Der ÖRSV bedankt sich bei den zuständigen Trainern des HRV (Gündling, Weisenberger und Pektov) für die sehr gelungene Trainingswoche und der einwandfreien Kooperation (Trainingsgestaltung, Videoanalyse, Tagesablauf, Trainingspartner). Ein besonderer Dank gilt der Leiterin der Geschäftsstelle Gaby Hartmann, welche sich die ganze Woche großartig um uns kümmerte.

Weiters möchten wir diese Kooperation mit dem HRV fortführen und hoffe auf einen weiteren gemeinsam Lehrgang im Herbst in Salzburg oder Aschaffenburg.

Bericht & Foto: ÖRSV
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Aker al Obaidi gehört zu uns

09-07-2021 Wien (AUT)





Aker al Obaidi ist Österreichs Vertreter im zweiten IOC-Flüchtlingsteam in der Geschichte Olympischer Spiele.
Der 21-jährige Ringer, der vor 7 Jahren aus dem Irak flüchten musste, lebt in Tirol.
Als Zeichen der gelebten Integration haben wir gesagt, er gehört zu uns“, erklärte ÖOC-Präsident Karl Stoss. Und so stand Aker Al Obaidi in der Olympia-Einkleidung inklusive Leinen-Lederhose Schulter an Schulter mit dem Olympic Team Austria in der Hofburg bei der Verabschiedung durch den Bundespräsidenten.

Dort will er spätestens 2024, vor den Spielen in Paris wieder stehen. „Das ist mein Traum, denn es ist ein gutes Gefühl für Österreich zu kämpfen“, sagt Aker, der 2019 bei der U20-EM in Spanien Bronze im rot-weiß-roten Ringerdress geholt hatte.
„Wir haben dafür eine Lizenz beim internationalen Ringerverband gelöst, damit Aker für Österreich antreten durfte“, erklärt Benedikt Ernst, der als Bundestrainer für den Österreichischen Ringerverband und Sportdirektor des RSC Inzing.

In diesem Verein fand Aker al Obaidi eine neue Heimat. Der Chef der Inzinger Ringer Klaus Draxl, hatte auf der Suche nach Verstärkung für die Bundesligamannschaft, den geflüchteten Sportler aus Graz nach Tirol geholt. Al Obaidi war in der nordirkischen Stadt Mossul aufgewachsen, sein Vater war Ringertrainer. In der Steiermark fand der minderjährige Flüchtling, der auch im Aufnahmezentrum Traiskirchen gelebt hatte, wieder zum Ringsport.

Aker Al Obaidi mit Bundestrainer Benedikt Ernst und ÖOC-Präsident Karl Stoss

Der Ringer konnte sich in den vergangenen eineinhalb Jahren im Rahmen eines IOC-Förderprogramms für den olympischen Traum vorbereiten. Er wurde aus 56 Kandidatinnen und Kandidaten des Programms für die Sommerspiele nominiert. „Ich habe die Chance bekommen, wie ein Profi zu arbeiten, in dieser Zeit ist viel weitergegangen“, sagt Aker al Obaidi.

ÖRSV Präsident Thomas Reichenauer mit dem Olympioniken

Sein Trainer Benedikt Ernst erklärt: „2021 ist sein erstes Jahr bei den Männern, dieser Umstieg von den Junioren ist kein einfacher. Beim Turnier in Sassari hat Aker mit Platz 2 gezeigt, dass er auf dem richtigen Weg ist.“

Das nächste Ziel des 21-Jährigen, der aktuell subsidiären Schutz in Österreich hat, ist die österreichische Staatsbürgerschaft. Dann wäre für ihn auch die Heeressportgruppe ein Thema. Sollte das klappen, dann könnte Al Obaidi bei einer weiteren Olympiateilnahme in Paris nicht mehr als Teil des Flüchtlingsteams, sondern unter österreichischer Flagge antreten. Dann würde sein Traum in Erfüllung gehen.

Hier findet ihr den Artikel des ÖOC


Bericht & Foto: ÖOC
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Timon Haslwanter holt einziges Top-Ten Ergebnis für den Österr. Ringsportverband!

04-07-2021 Dortmund (GER)





Mit dem 8. Platz von Timon Haslwanter bis 125 kg im Freien Stil konnte der Ringer vom RSC Inzing die einzige Top-Ten Platzierung für den Österr. Ringsportverband holen. Dass die Trauben sehr hoch hängen, haben wir gewusst, trotzdem haben alle Ringer gekämpft und gezeigt, dass der Abstand zur Spitze kleiner wird.

Vereinskollege Jakob Sauerwein bis 61 kg, Benedikt Huber bis 70 kg und Julian Neumaier bis 97 kg beide vom A.C. Wals schieden im Freien Stil nach Auftaktniederlagen aus dem Bewerb aus. Auch Matthias Hauthaler im Gr.Röm. Stil vom A.C. Wals ereilte das gleiche Schicksal und musste vorzeitig die Segel streichen.

Das Freistilteam mit Betreuer und den Kampfrichtern des ÖRSV bei der Junioren-EM

Die beiden Trainer Dominic Peter (Freistil) und Benedikt Puffer (Griechisch-Römisch) werden die Kämpfe analysieren und die Mannschaft für die bevorstehenden Junioren-Weltmeisterschaften in Russland bestens vorbereiten.


Das Gr.Röm. Nationalteam mit Betreuer und den Kampfrichtern des ÖRSV bei der Junioren-EM 


Die beiden Sportdirektoren Benedikt Ernst und Jörg Helmdach sind sich sicher, dass sich die junge Mannschaft in den nächsten Jahren stetig weiterentwickeln wird und die lange Trainingspause bald überwunden sein wird. Wir glauben an die Ringer und sie werden uns das zeitnah zurückgeben.


Der Österr. Ringsportverband dankt allen beteiligten für Ihren Einsatz in Dortmund!

Hier findet ihr alles rund um die Junioren Europameisterschaft

Bericht & Foto: ÖRSV
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Junioren Europameisterschaften in Dortmund

24-06-2021 Dortmund (GER)





Vom 28.06. – 04.07.2021 finden in Dortmund/Deutschland die Junioren Europameisterschaften statt.
Der Österr. Ringsportverband ist mit 6 Ringern vertreten. Die Frauen Bewerbe können aufgrund verletzungsbedingter Absagen nicht besetzt werden.

Wie bei den Kadetten spielt die große Zeitspanne, in der keine Bewerbe stattfanden, ein große Rolle. Trotz der Umstände haben sich die jungen Ringer motiviert auf den Hauptwettkampf in Dortmund vorbereitet.


Die beiden Trainer Dominic Peter (Freistil) und Benedikt Puffer (Griechisch-Römisch) haben eine gute Vorbereitung hingelegt und alle Sportler sind top motiviert.

Dominic Peter
Trainer Freistil
Benedikt Puffer
Trainer Gr.-Röm.

Für die 6 Ringer ist das Ziel sich in den Top-10 zu platzieren und durch gute Leistung sich für die Junioren Weltmeisterschaft Ende August in der Hauptstadt Russlands zu qualifizieren.

Die Junioren Nationalmannschaft wird in folgenden Gewichtsklassen und Stilarten
bei der EM an den Start gehen:

Freistil:
Jakob Saurwein
61kg (RSC Inzing)
Benedikt Huber
70kg (A.C. Wals)
Lukas Lins
74kg (KSK Klaus)

Julian Neumaier
97kg (A.C. Wals)
Timon Haslwanter
125kg (RSC Inzing)

Griechisch-Römisch:
Matthias Hauthaler
72kg (A.C. Wals)

Als Delegationsleiter vor Ort ist unser Sportdirektor Jörg Helmdach, der ja Heimvorteil geniest, im Dienst und als Physio fungiert Sarah Müller, die um das Wohl unserer Sportler bestens sorgt.

Jörg Helmdach
Delegationsleiter
Sarah Müller
Physio

Wegen der vielen Absagen der internationalen Turniere ist auch erstmals ein Dreigespann an Kampfrichtern bei einer Europameisterschaft vertreten. Durch den guten Kontakt zu unseren Nachbarn sind in Dortmund Kampfrichter Obmann und Olympia-Kampfrichter Karl Heinz Reiner, Stefan Lins und Detlef Biermann dabei.

Karl Heinz Reiner Stefan Lins Detlef Biermann


Das Gr.Röm. Nationalteam mit Betreuer und den Kampfrichtern des ÖRSV bei der Junioren-EM 

Das Freistilteam mit Betreuer und den Kampfrichtern des ÖRSV bei der Junioren-EM

Der Österr. Ringsportverband wünscht der Junioren Nationalmannschaft in Dortmund viel Erfolg.

Hier findet ihr alles rund um die Junioren Europameisterschaft
Bericht & Foto: ÖRSV
stark.fair.clever.

Zwei Silbermedaillen beim Weltcup in Sassari

19-06-2021 Sassari (ITA)





Mit zwei Silbermedaillen vom Weltcup in Sassari/Italien im Gepäck startet die Österreichische Nationalmannschaft in den 2-wöchigen Vorbereitungslehrgang für die Weltmeisterschaft Anfang Oktober in Oslo/Norwegen.

Die Medaillengewinner mit Bundestrainer Benedikt Ernst

Die beiden ÖRSV Vertreter Christoph Burger (A.C. Wals) bis 72 kg und Aker Al Obaidi (RSC Inzing) bis 67 kg holten beide sensationell die Silbermedaille und mussten sich im Finale nur gegen Ringer aus Russland knapp geschlagen geben.
Der Heeressportler des Leistungszentrum Rif Christoph Burger verlor nach starken Kampf gegen Akhmedov (RUS) denkbar knapp mit 1:1 und hat sich nach langer Verletzungspause stark zurück gemeldet. Damit hat er sich für die Weltmeisterschaft im September empfohlen. Aker Al Obaidi konnte Kadetten Europameister Erokhin (RUS) mit 2:2 besiegen, ehe er im Finale seinem russischen Gegner Manasov mit 1:5 nach Punkten unterlag. Al Obaidi wird bei den Olympischen Spielen in Tokio mit Bundestrainer Ernst im Rahmen des IOC Flüchtlingsteams die Farben Österreichs vertreten.

Das Team in Sassari

Das restliche Nationalteam hatte das Turnier ausgelassen und reiste etwas später zum Trainingscamp an. Dabei stehen Konditionseinheiten und Mattentraining am Programm.

Eine schweißtreibende Konditionseinheit stand auf dem Programm

Der Österreichische Ringsportverband gratuliert recht herzlich und wünscht der Nationalmannschaft bei der WM Vorbereitung in Sardinien viel Erfolg.

Bericht: ÖRSV / Foto: ÖRSV

Der Österr. Ringsportverband nominiert sein Kadetten EM-Team

13-06-2021 Samokov (BUL)





Vom 14. – 20. Juni 2021 finden in Samokov/Bulgarien die Kadetten Europameisterschaften (U-17) statt.

Es ist für die Nachwuchssportler aufgrund der COVID-19 Pandemie der erste int. Wettkampf seit knapp 2 Jahren und daher ist die Vorfreude bei den Sportlern und Trainer groß. "Die Vorbereitung war aufgrund der aktuellen Situation nicht einfach, jedoch haben wir versucht die Sportler bestmöglich auf die int. Meisterschaft vorzubereiten", waren sich alle Nationaltrainer einig. Die jungen Sportler sind sehr motiviert und können bei guter Auslosung eine Top-10 ev. Top-5 Platzierung erreichen. 

Das Freistil- und Frauenteam mit den Betreuern und Schiedsrichter bei der EM

Das Griechisch-Römisch Team bei der EM
Der Österr. Ringsportverband nominiert folgende Teilnehmer für die Kadetten EM:

Freistil:
60kg BEKTEMIROV Muhamed (A.C. Wals)
65kg SEIWALD Alexander (URV Vigaun)
71kg ENNEMOSER Martin (RSC Inzing)

Trainer: WALTER Andreas

Frauen Freistil:
49kg LINS Sarah (KSK Klaus)
61kg HARTMANN Emilia (KSK Klaus)

Trainer: NÖSTER Kai

Griechisch-Römisch:
65kg HÄUSLE Linus (KSV Götzis)
110kg JUNGER Leonhard (KSK Klaus)

Trainer: WALCHER Walter

Schiedsrichter: STRASSBAUER Sebastian

Hier findet ihr alles rund um die Europameisterschaft

Der Österr. Ringsportverband wünscht der Kadetten Nationalmannschaft viel Erfolg in Samokov!

Bericht: ÖRSV / Foto: ÖRSV

Sebastian Straßbauer will international ins Level 1 aufsteigen

15-06-2021 Wolfurt (AUT)





Endlich geht es auch für Vorarlbergs Kampfrichter Sebastian Straßbauer wieder auf die Matte: Der 35-jährige Wolfurter wurde vom Österreichischen Ringsportverband (ÖRSV) für die Kadetten-Europameisterschaft in Samokov nominiert. Für den stellvertretenden Kampfrichterobmann in Österreich haben die internationalen Kontinentalkämpfe große Bedeutung: Straßbauer, der sich bei der UWW im Level 2 befindet, will nämlich ins nächsthöhere Level 1 aufsteigen.



Bereits am Samstag reiste Straßbauer an. Für ihn und weitere internationale Kolleginnen und Kollegen stand nämlich einen Tag später die schriftliche Prüfung auf dem Programm. Im Vorfeld gab es für ihn daheim in Wolfurt vier Online-Einheiten zu je 90 Minuten. 32 Kampfrichter nahmen hier jeweils teil. Bei der schriftlichen Prüfung in Samokov ging es nicht nur um aktives und passives Ringen, sondern auch um gefährliche Würfe und die Challenge. Bei diesem Test mussten die Prüflinge, auch Sebastian Straßbauer, zudem 20 Aktionen per Video bewerten und die Punkte aufschreiben.

Seit 2007 ist Straßbauer nun Kampfrichter. In der Bundesliga zählt er zu den Topreferees, auf internationalem Terrain will er zu Norbert Ratz (Hörbranz) und Stefan Lins (Mäder) im Level 1 aufschließen. Insgesamt gibt es bei den Kampfrichtern in der UWW (United World Wrestling) vier Kategorien, die mit dem Einstieg in Level 3 beginnen und mit der höchsten Stufe IS enden. Als Referee steht er den größten und weltbesten Ringern gegenüber. So erinnert sich der Vorarlberger an einen Kampf zwischen dem US-Amerikaner Jordan Burroughs, mehrmaliger Weltmeister und Olympiasieger von 2012, und dem Italiener Frank Chamizo, zweifacher Welt- und vierfacher Europameister. „Sicherlich bist du anfangs etwas nervös, aber sobald der Kampf beginnt, machst du deine Wertungen und fokussierst dich auf das Duell. Ich weiß noch, dass bei diesem Kampf ganz viele Wertungen gefallen sind.“

Bei der Kadetten-EM in Bulgarien werden die Leistungen von Sebastian Straßbauer auf der Matte genau unter die Lupe genommen. Doch auf sein Ergebnis muss sich der 35-Jährige noch gedulden. Erst im Jänner 2022 bekommt er offiziell von der UWW Bescheid. „Es sollte aber nix im Wege stehen“, zeigt er sich optimistisch, auch diese Hürde erfolgreich zu meistern. Auch Straßbauer freut sich wieder auf Turniere. Denn coronabedingt konnte er nur innerhalb des ÖRSV bei Trainingslagern Wettkämpfe leiten.

Der Österr. Ringsportverband wünscht Sebastian weiterhin alls gute und noch viele Teilnahmen an int. Meisterschaften!

Bericht: RSVV / Foto: RSVV

Österr. Ringsportverband ehrt seine erfolgreichen Sportler

05-06-2021 Wagrain (AUT)





Zum ersten gemeinsamen Lehrgang nach der COVID-19 Pause trafen sich unsere Kaderringer im Sporthotel Wagrain.

Bei einem Galaabend ehrte das Präsidium des ÖRSV seine Paradeathleten Martina Kuenz und Markus Ragginger, die in diesem Jahr international sehr erfolgreich waren.

Das Präsidium ehrte Martina Kuenz und Markus Ragginger

Das gesamte Nationalteam wurde von der Fa. Nike neu eingekleidet. Am Samstag wurden noch zwei Trainingeinheiten absolviert und es wurden die Weichen für die Zukunft gestellt.

Das Nationalteam mit der neuen Einkleidung

Der Österr. Ringsportverband bedankt sich bei den Trainern, Sportler und Funktionären für ihren Einsatz.

Bericht: ÖRSV / Foto: ÖRSV

Aker Al Obaidi vom IOC-Flüchtlingsteam für die Olympischen Spiele in Tokyo nominiert

08-06-2021 Lausanne (SUI)





Aker Al Obaidi, im Irak geboren, aktuell in Tirol wohnhaft und beim Ringersportclub Inzing Trainingspartner von Martina Kuenz, ist Teil des 29-köpfigen IOC-Flüchtlingsteams, das am 8. Juni in Lausanne nominiert wurde.

Aker Al Obaidi

"Dass Aker in Tokio starten kann, ist eine schöne Überraschung", freut sich Ringer-Nationaltrainer Benedikt Ernst, der seinen 21-jährigen Schützling bei den Olympischen Spielen betreuen wird. "Zuletzt haben wir vorrangig allgemein trainiert. Jetzt, mit dieser Entscheidung, werden wir sofort wieder ins ringerspezifische Training einsteigen", so Ernst. "Aktuell haben wir noch keinen Zeitplan, wie die Vorbereitung im Detail aussieht."

Insgesamt hat das IOC für Tokio 29 Flüchtlinge in 12 Sportarten nominiert. Aker Al Obaidi ist der einzige Ringer, wird im Griechisch-Römisch-Bewerb bis 67 kg starten.

Presseberichte:
UWW

UWW
Olympics
ÖOC
ORF


Der Österr. Ringsportverband gratuliert Aker zur Nominierung und wünscht Ihm für die Olympischen Spiele in Tokyo alles gute und viel Erfolg.

Bericht: ÖOC / Foto: ÖRSV

Nachwuchs – Lehrgang in Porec

04-06-2021 Porec (HRV)





Vom 31.05.–04.06. nahmen mehrere Athleten der Gr. Röm. Nachwuchsnationalmannschaft des Österr. Ringsportverbandes an einem internationalen Lehrgang in Porec teil.



Die Nachwuchsnationalmannschaft mit den Betreuern beim Lehrgang in Porec

Der internationale Lehrgang zieht sich über mehrere Wochen, ist sehr stark besetzt mit Sportlern aus vielen europäischen Top-Ringernationen und auch vielen Sportler aus der Allgemeinen Klasse. Wie bereits bei dem Lehrgang der allgemeine Klasse im April, waren die Bedingungen vor Ort wieder sehr gut und die Sportler konnten sich zu 100% auf das Training konzentrieren. Für unsere Sportler diente das TL als letzter Feinschliff vor den diversen Kontinentalen Meisterschaften im Juni. Als Betreuer und Trainer vor Ort waren die beiden Nationaltrainer Walter Walcher und Amer Hrustanovic im Einsatz.

Die Sportler des ÖRSV beim Lehrgang in Porec

Der Österr. Ringsportverband bedankt sich bei den Trainern und Sportler für ihren Einsatz und wünscht Ihnen für die bevorstehenden Meisterschaften alles Gute!

Bericht: ÖRSV / Foto: ÖRSV

DRB-Präsident Manfred Werner feiert seinen 75. Geburtstag

03-06-2021





Manfred Werner, Präsident des Deutschen Ringer-Bundes, vollendet am Donnerstag den 03. Juni 2021 seinen 75. Geburtstag.
Nach 16 Jahren Präsidentschaft wird er heuer sein Präsidentenamt abgeben. Das Leben von Manfred Werner war geprägt von der Sportart Ringen. Als Funktionär und Trainer konnte er den Bezirksligaverein TV Unterdürrbach bis in die 2. Ringer-Bundesliga bringen. Später begann er die Karriere als Kampfrichter und konnte sich bis an die Weltspitze vorarbeiten.


Manfred Werner (2.v.l.) feiert seinen Geburtstag

Für seine Verdienste erhielt er, die höchste Auszeichnung des Ringer-Weltverbandes, die Goldene Pfeife. Im Kampf um den Verbleib der Sportart Ringen im Jahr 2013, hatte Manfred Werner durch seinen Einsatz großen Anteil, dass die Sportart Ringen weiterhin bei den Olympischen Spielen vertreten ist. Dadurch entwickelte sich eine innige Freundschaft zum Ringer-Weltverbandspräsident Nenad Lalovic, Fussball-Kaiser Franz Beckenbauer, Karl Reyer und zum Österr. Ringsportverband.

Seine Familie, vor allem seine Frau Gisela, gaben ihm immer den so wichtigen Rückhalt und die Zeit für die Sportart Ringen. Seine beiden Söhne Rene und Uwe (ehem. Deutsche Topringer) sind auch heute noch mit der Sportart Ringen eng verbunden.
Der Österr. Ringsportverband wünscht Manfred Werner alles gute zum 75. Geburtstag und für die Zukunft viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit und vor allem Zeit für seine Familie.
Bericht: ÖRSV / Foto: ÖRSV

Markus Ragginger holt die Bronzemedaille bei der U-23 EM in Skopie/Mazedonien!

23-05-2021 Skopje (MKD)





Bei der U-23 Europameisterschaft in der nordmazedonischen Hauptstadt Skopje holte die große ÖRSV Zukunftshoffnung und Sportsoldat Markus Ragginger vom A.C. Wals in der Gewichtsklasse bis 97 kg die Bronzemedaille, und konnte nach Medaillen in dem Kadetten- und Juniorenbereich jetzt auch in der U-23 Altersklasse bereits seine 7. Medaille in 3 verschiedenen Altersklassen holen.

 Markus Ragginger (A.C. Wals)

Nach einem Freilos in Runde 1 trat der Paradeathlet vom Rekordmeister im Achtelfinale gegen den Italiener Luca SVAICARI an und gewann diesen Kampf souverän mit 7:2 nach Punkten. Im Viertelfinale bekam es der Walser mit Giorgi KATSANASHVILI aus Georgien zu tun. Nach einem harten und kräftezerrenden Kampf musste sich Ragginger mit 6:2 geschlagen geben, wobei auch hier ein Sieg möglich gewesen wäre.

Da KATSANASHVILI das Finale erreichte, konnte Markus heute in der Hoffnungsrunde um die Bronzemedaille antreten. Im ersten Kampf der Hoffnungsrunde konnte Markus Vize-Junioren Weltmeister Patrik Neumaier (Deutschland) mit 3:2 besiegen und kämpfte am Abend gegen Ondrej DADAK (Tschechien) um die Bronzemedaille und konnte den Kampf mit 1:1 nach Punkten gewinnen und fixierte damit die Bronzemedaille.

Das Trainer-Duo Amer Hrustanovic und Mario Schindler waren vom Auftritt Ihres Schützlings mehr als begeistert. Die Leistungssteigerung die Markus in den letzten Wochen hingelegt hat, ist einzigartig und beinahe nicht zu fassen für diesen Ausnahmekönner aus der Sportgemeinde Wals-Siezenheim in diesem Alter.

Das Gr.-Röm. Team bei der EM

Auch in der aktuellen Weltrangliste der UWW wird Markus aufgrund seiner Erfolge auf dem 9. Platz geführt! Mit diesem jungen Alter ist diese Platzierung nicht hoch genug einzuschätzen.

Der Österreichische Ringsportverband kann mit erhobenem Haupt, die Hauptstadt Mazedoniens verlassen. Celina Denz vom KSV Götzis holte bis 59 kg den 9. Platz, und Freistil Nachwuchshoffnung Timon Haselwanter bis 125 kg die 3. Top-Ten Platzierung mit Platz 9.

Das Freistil Team bei der U-23 EM

 Die beiden Sportdirektoren gratulierten dem ganzen Team für die großartigen Leistungen, und hoffen dass der Höhenflug des Österr. Ringsportverbandes weitergeht.

Hier findet ihr alles rund um die Europameisterschaft

Bericht & Foto: ÖRSV
stark.fair.clever.

Internationales Turnier in Istanbul

30-05-2021 Istanbul (TUR)





Nach mehreren Trainingslagern in Österreich und Heidelberg reiste das österreichische Junioren-Nationalteam mit 6 Sportlern, Nationaltrainer Dominic Peter und Mohammed Noei Rezai als Schiedsrichter zum ersten internationalen Turnier nach Istanbul/Türkei.


Das Team in Istanbul

Der Veranstalter organisierte das Turnier perfekt. Wettkampfhalle, Essen, Akkreditierung und Hotel befand sich alles in einem Gebäude, somit wurde das Corona Risiko minimiert. Alle Teams mussten nach der Ankunft einen Corona-Test machen und die Sportler konnten sich somit 100% nur auf das Turnier konzentrieren.

Leider verlief das sehr stark besetzte Turnier für die Ringer des ÖRSV nicht nach Wunsch und kein Sportler konnte in die Medaillenränge vorstoßen. Jedoch konnte nach der langen Corona-Pause erstmals wieder Wettkampferfahrung gesammelt werden. "Man hat ganz klar erkannt, dass sich die Jungs nach der langen Wettkampfpause sehr unsicher und nervös auf der Matte gefühlt haben. Der erste Schritt ist getan, jetzt heißt es die Fehler auszubessern und sich optimal auf die Welt- und Eurpameisterschaft vorzubereiten.", sagte Nationaltrainer Dominic Peter abschließend.
Bericht: ÖRSV / Foto: ÖRSV

Nachwuchs – Lehrgang in Wals

24-05-2021 Wals (AUT)





Vom 20.05.–24.05.2021 fand in der Trainingsstätte des A.C. Wals der Nachwuchs-Lehrgang des Freistilnationalteams des Österr. Ringsportverbandes statt.

Über Antalya, Bukarest und Istanbul führte uns die Reise schließlich doch nach Wals. Nach fast eineinhalb Jahren Turnierabstinenz sollten die Kadetten unter der Leitung der beiden Kadettennationaltrainer Maximilian Ausserleitner und Andreas Walter endlich wieder Wettkampfluft schnuppern und sich mit den Besten der anderen Ringernationen messen. Es sollte darum gehen, sich den letzten Schliff für die anstehenden Kadetteneuropameisterschaften, die vom 13.-20. Juni im bulgarischen Samokov stattfindenden, zu holen. Weiters ging es in zwei Gewichtsklassen (65kg und 71kg) noch um die interne Qualifikation für die Titelkämpfe.


Die Nachwuchsnationalmannschaft mit den Betreuern beim Lehrgang in Wals

Aber wie so oft in den letzten Monaten hatte Corona etwas gegen die Pläne und so wurde das Anfangs in Antalya/TUR geplante Turnier nach Istanbul verschoben. Auf Grund der dortigen Corona Situation hat sich der Österr. Ringsportverband dann allerdings gegen die Türkei und für das Turnier in Bukarest/ROU entschieden. Wegen des ungünstigen Termins des Turniers in Bukarest sollte die Reise dann doch wieder nach Istanbul gehen. Wenige Tage vor der Abreise ereilte der Türkische Verband dann allerdings die kurzfristige Turnierabsage und das Nationalteam musste kurzfristig, anstatt des internationalen Turniers, ein Trainingslager in der Heimat durchführen. Die Leitung hatten Maximilian Ausserleitner und Andi Walter.

Hier gilt der Dank dem A.C. Wals, der kurzfristig seine Trainingsräume zur Verfügung stellen konnte und auch dem Hotel & Restaurant Rupertigau, in dem die auswärtigen Sportler untergebracht waren und bestens verpflegt wurden. Am Freitagabend kam dann auch das Juniorennationalteam zum Trainingslager dazu und nutzte das Training als Vorbereitung auf das am kommenden Wochenende anstehende internationale Turnier in Istanbul.

Neben 6 Matteneinheiten (Do und Mo je 1x, Fr und So je 2x), stand vor allem der Samstag als Wettkampftag im Mittelpunkt des Trainingslagers. Aber auch der Spaß bei dem ein oder anderen Spiel zur Erwärmung und die anschließende Regeneration mit Massage und Sauna kamen nicht zu kurz.

Am Samstag bestritt jeder Teilnehmer am Vormittag und am Nachmittag jeweils zwei Trainingswettkämpfe unter Wettkampfbedingungen. Als Kampfrichter fungierte Mohamed Noei aus Wals, der die Kämpfe souverän und fehlerfrei leitete.

Das Trainerteam mit den drei Kadetten EM-Startern

In zwei Gewichtsklassen erfolgte im Modus „best of three“ das Ausringen um das Ticket zur EM in Bulgarien.

Bis 65kg musste die Entscheidung zwischen Alexander Seiwald vom URC Vigaun und Rashid Abakarov vom SK Voest Linz fallen. Bereits im ersten Kampf siegte Seiwald mit 10:0 klar und löste mit einem 12:6 Punktsieg im zweiten Kampf sein Ticket für die EM. Spannender verlief die Qualifikation im Limit bis 71kg, wo sich mit Martin Ennemoser vom Tiroler RSC Inzing und Adam Abakarov vom SK Voest Linz zwei vermeintlich gleichstarke Sportler gegenüberstanden. Mit 4:3 ging der erste Kampf an Martin Ennemoser. Und auch er machte bereits im zweiten Kampf mit einem knappen, aber verdienten 2:0 alles klar und darf sich somit über seine erste EM Teilnahme freuen.
Als weiterer Teilnehmer wird im Limit bis 60kg der Walser Muhamed Bektemirov die rot-weiß-roten Farben in Bulgarien bei der EM vertreten.

Am Montag ging mit einer weiteren Matteneinheit am Vormittag das Trainingslager zu Ende und sowohl die Sportler, als auch die Trainer fiebern dem ersten Großereignis in ihrer Altersklasse nach 2 Jahren entgegen.

Auch wenn auf Grund der Coronamaßnahmen die Vorbereitung alles andere als einfach war, so haben alle Beteiligten des ÖRSV, die Trainer, sowie die Trainingspartner alles dafür getan optimal vorbereitet bei der EM in drei Wochen an den Start zu gehen.

Der Österr. Ringsportverband wünscht dem Trainer-Team und den jungen Sportlern für die Zukunft viel Erfolg und dankt für Ihren Einsatz um den Ringsport in Österreich.

Bericht: ÖRSV / Foto: ÖRSV

Freistil Ringer bei der U-23 Europameisterschaften ausgeschieden

19-05-2021 Skopje (MKD)





Leider nicht nach Wunsch verlief der Auftakt des Freistil-Teams bei den U-23 Europameisterschaften in Skopje.
Nach einem Freilos kämpfte Simon Marchl (A.C. Wals) bis 74kg gegen Hrayr Alkikhanyan aus Armenien und verlor diesen Kampf nach Punkten. Da der Armenier ins Finale einzog, trat Marchl in der Hoffnungsrunde gegen den Türken Demir an. Leider verlor er auch diesen Kampf und schied aus dem Turnier aus.
Auch für die beiden Ringer des RSC Inzing Benjamin Greil und Timon Haslwanter lief es nicht besser. Beide mussten sich in ihren Auftaktmatches geschlagen geben und schieden aus.

Freistil-Team

Bei den Frauen war Celina Denz (KSV Götzis) die einzige Teilnehmerin des ÖRSV. Die Vorarlbergerin verlor, nach einem ambitionierten Kampf, ihr Qualifikationsmatch gegen Ineta Dantaite (LTU) nach Punkten.

"Alle diesjährigen Teilnehmer sind auch im nächsten Jahr noch in der U-23 Klasse startberechtigt. Wir werden jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern die Fehler ausbessern und bei der U-23 Weltmeisterschaft stark zurück kommen", sagte Sportdirektor Jörg Helmdach.

Nun ruhen alle Hoffnungen auf dem Nachwuchstalent des A.C. Wals Markus Ragginger. Er wird am Samstag in das Turniergeschehen eingreifen. Nach dem 5.Platz bei der diesjährigen Europameisterschaft ist ihm in jedem Fall eine Medaille zuzutrauen.
Bericht: ÖRSV  Foto: ÖRSV
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U-23 Europameisterschaften in Skopje

14-05-2021 Skopje (MKD)





Die Olympia-Qualifikation ist bereits Geschichte, trotzdem versucht der Österr. Ringsportverband noch für unsere Paradesportlerin Martina Kuenz einen Quotenplatz vom Ringerweltverband zu bekommen, da folgt schon die nächste Veranstaltung auf internationalem Niveau.
Die U-23 Europameisterschaft öffnet ihre Pforten vom 16.-24. Mai 2021 in der Hauptstadt Mazedoniens in Skopje.
Auch hier will der Österr. Ringsportverband wieder um die begehrten Medaillen mitmischen. Der 6-fache Medaillengewinner und Hoffnungsträger des Österr. Ringsportverbandes Heeressportler Markus Ragginger vom A.C. Wals bis 97 kg, will nach dem Kadetten und Juniorenbereich auch erstmals in der U-23 Altersklasse eine Medaille holen. Dass Markus das zuzutrauen ist, hat er vor 3 Wochen mit dem sensationellen 5. Platz bei der Europameisterschaft der Allgemeinen Klasse in Polen bereits bewiesen.
Die beiden Sportdirektoren Benedikt Ernst und Jörg Helmdach sind überzeugt, dass Markus das schaffen kann. Aber auch der für die UWW startende Aker Al Obaidi vom RSC Inzing bis 67 kg ist nach seiner Bronzemedaille im Juniorenbereich für eine vordere Platzierung gut.

Markus Ragginger in Aktion

Im Freistil ruhen die Hoffnungen, nach dem starken Auftritt bei den Europameisterschaften und Qualifikationsturnieren, auf Heeresportler Simon Marchl vom A.C. Wals bis 74 kg, der bei guter Auslosung auch ganz vorne landen kann. Auch die beiden jungen Heeressportler vom RSC Inzing Benjamin Greil bis 86 kg und Timon Haslwanter bis 125 kg, die zum ersten mal in der Altersklasse an den Start gehen, sind jederzeit für ein Überraschung gut.

Im Frauen-Bereich ruhen die Hoffnungen nach der verletzungsbedingten Absage von Heeressportlerin Florine Schedler vom URC Wolfurt, auf unsere Nachwuchshoffnung Celina Denz vom KSC Götzis, die erstmals EM Luft schnuppern wird und in der Gewichtsklasse bis 59 kg an den Start gehen wird.

Die Mannschaft des ÖRSV in Skopje:

Freistil:
 74kg Simon Marchl (A.C. Wals)
 86kg Benjamin Greil (RSC Inzing)
125kg Timon Haslwanter (RSC Inzing)

Bundestrainer Jörg Helmdach
Nationaltrainer Georg Marchl

Griechisch-Römisch:
67kg Aker Al Obaidi (UWW)
97kg Markus Ragginger (A.C. Wals)

Nationaltrainer Mario Schindler
Nationaltrainer Amer Hrustanovic

Frauen Freistil:
59Kg Celina Denz

Bundestrainer Lubos Cikel

Funktionäre:
Kampfrichter Stefan Lins
Physio Peter Kosmata

Der Österr. Ringsportverband wünscht dem U-23 EM Team viel Erfolg!

Bericht: ÖRSV  Foto: Dogukan Karadag / UWW
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Kein Olympia-Ticket für den Österr. Ringsportverband

08-04-2021 Sofia (BUL)










Der Österr. Ringsportverband wird nach den erfolgreichen Teilnahmen bei den Spielen in London und Rio in Tokio leider nicht vertreten sein.

Beim letzten Welt-Olympia-Qualifikationsturnier in Sofia/Bulgarien scheiterten unsere 3 Heeressportler im Freien Stil, Gabriel Janatsch (A.C. Wals) bis 65 kg, Simon Marchl (A.C. Wals) bis 74 kg und Johannes Ludescher (KSK Klaus) bis 125 kg bereits im Achtelfinale und schieden nach Auftaktniederlagen aus dem Bewerb aus.
Im Griechisch-Römischen Bewerb musste Polizeisportler Daniel Gastl (RSC Inzing) bis 97 kg nach der langen Verletzungspause gegen Damian Van Euw (Schweiz) eine bittere 2:1 Punkteniederlage hinnehmen und schied aus dem Bewerb aus. Polizeisportkollege Michael Wagner der bei der EM den 9. Platz belegte, konnte nach einem Freilos im Achtelfinale gegen Dimitri Papadopulos (Griechenland) mit 5:5 nach Punkten gewinnen und musste im Viertelfinale gegen Olympiasieger David Chakvetadze eine 0:6 Punkteniederlage.

Unsere größte Olympiahoffnung und 8-fache Medaillengewinnerin Polizeisportlerin Martina Kuenz vom RSC Inzing konnte nach einem Freilos in der 1. Runden gegen Amy Joun (Elfenbeinküste) mit 11:0 gewinnen. Im Viertelfinale konnte sie Vize-Europameisterin Zanett Nemeth (Ungarn) mit 4:1 nach Punkten besiegen und stand im Halbfinale wieder gegen die amtierende Weltmeisterin Yasemin Adar (Türkei) gegenüber. Nach dem Sieg beim Europa-Qualifikationsturnier musste Martina eine schmerzliche Punkteniederlage hinnehmen und konnte das so wichtige Ticket leider nicht lösen.
Um Kampf um die Bronzemedaille kämpfte Martina gegen die U-23 Weltmeisterin Marin Portille aus Cuba. Leider verlor sie diesen Kampf und beendete das Turnier auf Rang 5. Wie brutal und hart dieses Qualifikationssystem ist hat man jetzt schmerzlich erfahren müssen. Bei jeder anderen Sportart wäre Martina Kuenz bei den Spielen in Tokio vertreten.

Martina Kuenz
76kg (RSC Inzing)

Verbandspräsident Mag. Thomas Reichenauer und Vize-Präsident Leistungssport Toni Marchl, werden trotzdem noch beim Ringer-Weltverband alles unternehmen um noch für eine Wild-Card für Martina zu erkämpfen. Sie werden sich auch dafür einsetzen,dass das Qualifikationssystem für Paris 2024 geändert wird.

Das Team in Sofia

Der Ringsportverband dankt trotzdem, vor allem unseren Sportlern und dem gesamten Trainer- u. Physio Team, für ihren jahrelangen Einsatz und ist stolz, dass alle bis zu den Spielen in Paris weitermachen werden.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber mit heutigen Datum wird die Sportart Ringen bei den Spielen in Tokio durch Österreich nicht vertreten sein.
Bericht & Foto: ÖRSV
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400 Ringer – 100 Nationen – 18 Gewichtsklassen – 36 Tickets

04-05-2021 Sofia (BUL)





Vom 06 - 09. Mai gibt es in Sofia für die Ringer und Ringerinnen die letzte Chance sich beim Weltturnier für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren. Es werden sich über 400 Athleten und Athletinnen aus 100 Nationen in 18 Gewichtsklassen um 36 Tickets für die Spiele in Tokio streiten.

Dieses strenge und brutale Olympia-Qualifikations-System soll für die nächsten Spiele in Paris 2024 geändert werden.
Darum werden ÖRSV-Präsident Mag. Thomas Reichenauer und Vize-Präsident Toni Marchl bei der Europa-Konferenz in Juni 2021 in Dortmund beim Präsidenten des Ringer-Weltverband Nenad Lalovic vorstellig werden und werden um für ein faires Qualifikationssystem für die Zukunft kämpfen, wie es bereits 2013 beim Kampf um Olympia gelungen ist.


Obwohl die Chancen sehr gering sind, ist unser Team bis in die Haarspitzen motiviert, um trotzdem noch ein Ticket für den Österr. Ringsportverband zu holen. Die beiden Sportdirektoren Benedikt Ernst und Jörg Helmdach haben auch Grund dafür, dass es klappen kann. "Die guten Ergebnisse beim Europa-Qualifikationsturnier in Budapest und bei der Europameisterschaft in Warschau stimmen uns sehr positiv", sagte Sportdirektor Jörg Helmdach.

Die größten Chancen werden natürlich unserer großen Olympiahoffnung Polizeisportlerin und WM 3. Martina Kuenz bis 76 kg vom RSC Inzing eingeräumt, die nach dem 3. Platz in Budapest das Ticket hauchdünn verfehlt hatte.
Aber auch die beiden Heeressportler Johannes Ludescher vom KSK Klaus und Simon Marchl vom A.C. Wals können bei einer guten Tagesverfassung und Auslosung jederzeit im Freien Stil für eine Überraschung sorgen. Im Griechisch-Römischen Stil wird der EM 5. und Überraschungsmann von Warschau, Heeressportler Markus Ragginger vom A.C. Wals bis 97 kg nicht an den Start gehen, da in 2 Wochen bereits die U-23 Europameisterschaften in Skopie/Mazedonien stattfindet, wo er hoffentlich wieder für Furore sorgen wird.
Diese Entscheidung wurde bereits im Vorfeld von den Sportdirektoren getroffen, da Polizeisportler und Weltcup 3. von Nizza 2021 Daniel Gastl bis 97 kg vom RSC Inzing wieder fit ist, und auch eine Chance erhält sich zu qualifizieren. Bei einer optimalen Auslosung ist bei ihm, genauso wie seinem Vereinskameraden und EM 9. Polizeisportler Michael Wagner bis 87 kg, alles möglich.

Für das Welt-Qualifikationsturnier haben die Sportdirektoren folgendes Team nominiert:

Freistil:
Gabriel Janatsch
65kg (A.C. Wals)
Simon Marchl
74kg (A.C. Wals)
Johannes Ludescher
125kg (KSK Klaus)


Frauen-Freistil:
Martina Kuenz
76kg (RSC Inzing)

 Griechisch-Römisch:
Michael Wagner
87kg (RSC Inzing)
Daniel Gastl
97kg (RSC Inzing)

Betreuerteam:


Sportdirektor Jörg Helmdach Sportdirektor Benedikt Ernst


Nationaltrainer Freistil
Georg Marchl
Nationaltrainer Gr.-Röm.
Jenö Bodi


Physio Christian Halbig Kampfrichter Karl-Heinz Reiner

Das gesamte Trainer-Team sowie Verbandsphysio Christian Halbig werden alles daran setzten, dass der Österreichische Ringsportverband die Sportart Ringen nach London 2012 und Rio 2016 wieder bei den Olympischen Spielen in der Hauptstadt Japans vertreten ist.
Sicher vertreten in Tokio ist aufgrund der bisher gezeigten Leistungen ÖRSV-Kampfrichter Obmann Karl-Heinz Reiner, der das Ticket bereits fast sicher in der Tasche hat.

Die Österr. Nationalmannschaft wird in Sofia wie folgt an den Start gehen:

Männer-Freistil:
Gabriel Janatsch- 65kg
06.05 Vorrunde + Halbfinale
07.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Simon Marchl - 74kg
06.05 Vorrunde + Halbfinale
07.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Johannes Ludescher - 125kg
06.05 Vorrunde + Halbfinale
07.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Frauen-Freistil:
Martina Kuenz - 76kg
07.05 Vorrunde + Halbfinale
08.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Männer Gr-Röm:
Michael Wagner - 87kg
08.05 Vorrunde + Halbfinale
09.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Daniel Gastl - 97kg
08.05 Vorrunde + Halbfinale
09.05 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Der Österr. Ringportverband hofft, dass unser Kampfrichter nicht alleine nach Japan reisen muss und wünscht der Österr. Nationalmannschaft viel Erfolg in Sofia!

Hier findet ihr alles rund um das Qualifikationsturnier
Bericht & Foto: ÖRSV
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Sport 2000 Ringer-Bundesliga fixiert!

01-05-2021 AUT


Nach der Videokonferenz der Bundesligavereine des Österr. Ringsportverbandes wurde am 30. April 2021 die Sport-2000 1. Ringer-Bundesliga fixiert. Alle 10 Vereine sind mit den Covid-19 Vorgaben der Österr. Bundesregierung einverstanden und sind sich einig, dass der Ringsport nach über einem Jahr Pause wieder fortgesetzt werden muss. Liga-Vorsitzender Josef Schnöll legt die Marschroute mit allen gemeinsam fest. Wenn alles optimal läuft, wird der Saisonstart am 28. August 2021 erfolgen.



Das neue Logo der Sport-2000 1. Ringer-Bundesliga

Nach der Qualifikationsrunde werden die 10 Vereine zu je 5 Vereine ins Meister- bzw. unteres Play-Off geteilt und ringen je 8 Runden in einer Hin- u. Rückrunde. Der 10. Platzierte im unteren Play off steigt in die 2. Ringer-Bundesliga ab, die es ab 2022 wieder geben wird. Die beiden Erstplatzierten ermitteln in einem Hin- und Rückkampf den Meister der Sport 2000 1. Ringer-Bundesliga.


Der Österr. Ringsportverband dankt allen teilnehmenden Vereinen für die Zusage, und wünscht allen Teilnehmern einen Corona-freien Sportbetrieb!
Bericht & Foto: ÖRSV
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Markus Ragginger holt zum Abschluss der Ringer-Europameisterschaft sensationell den 5.Platz

25-04-2021 Warschau (POL)





Nach den beiden 9. Plätzen von Polizeisportler Michael Wagner (RSC Inzing) und Heeressportler Johannes Ludescher (KSK Klaus) sowie dem starken Auftritt von Heeressportler Simon Marchl (A.C. Wals), sorgte zum Abschluss der Ringer-Europameisterschaft unser Heeressportler und Nachwuchs-Vorzeigeathlet Markus Ragginger vom A.C. Wals in der Gewichtsklasse bis 97 kg im Griechisch-Römischen Stil mit dem 5. Platz für die Top-Leistung der Österr. Nationalmannschaft.

 Markus Ragginger (A.C. Wals)

Der 21-jährige Nachwuchsringer war der jüngste in seiner Gewichtsklasse und musste, nach einem Freilos in der 1. Runde, gegen Welt- und Europameister Musa Evloev (Russland) nach einem starken Kampf im Viertelfinale eine 0:4 Niederlage hinnehmen. Da Evloev ins Finale einzog, konnte Markus in der Hoffnungsrunde wieder antreten.
Markus bezwang in der Hoffnungsrunde den starken Ukrainer Evgeni Saveta mit 7:2 nach Punkten. Diesen Sieg hatten hatten ihm nicht viele Experten zugetraut und es war einfach eine Meisterleistung der Extraklasse.
Im Kampf um die Bronzemedaille lieferte Markus wieder eine sehr gute Leistung und kämpfte gegen Junioren Weltmeister und Vize-Europameister Nikoloz Kakhelashvili, ein georgischer Ringer der jetzt im Dienste von Italien kämpft, und verlor diesen Kampf mit 0:4 nach Punkten. Am Ende erreichte Markus den sensationellen 5. Platz.

Markus Ragginger in Aktion

Sportdirektor Benedikt Ernst, Nationaltrainer Jenö Bodi und Assistenztrainer Amer Hrustanovic waren überglücklich und erfreut über den großen Leistungssprung den Markus hingelegt hat.

Aber das ganze Team hat, sehr zur Freude vom Verbandspräsidenten Mag. Thomas Reichenauer, sensationell abgeliefert. Man sieht, dass unser Team gut harmoniert und daher die guten Leistungen kommen. Dank gebührt aber auch dem ganzen Trainer-Team, unseren Physios, sowie Kampfrichter Karl-Heinz Reiner die alle abgeliefert haben. "Jetzt heisst es regenerieren und dann greifen wir zur letzten Olympia-Qualifikationsmöglichkeit Anfang Mai in Sofia wieder an", sagte Sportdirektor Benedikt Ernst.

Das Griechisch-Römisch Team bei der EM

 Der Österr. Ringsportverband ist stolz auf euch!

Hier findet ihr alles rund um die Europameisterschaft

Bericht & Foto: ÖRSV
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Michael Wagner holt den 9. Platz bei der EM

23-04-2021 Warschau (POL)





Am ersten Tag der Gr.Röm. Bewerbe bei der Ringer-Europameisterschaften in Warschau holte Polizeisportler Michael Wagner vom RSC Inzing/Tirol in der Gewichtsklasse bis 87 kg die zweite Top-10 Platzierung für den Österr. Ringsportverband. Nach einem Freilos in der 1. Runde konnte Michael im Achtelfinale gegen Dimitrios PAPADOPOULOS (Griechenland) mit 4:2 nach Punkten gewinnen. Im Viertelfinale wartete Vize-Weltmeister Denis KUDLA (Deutschland), wo Michael nach einem starken Kampf mit 0:3 knapp nach Punkten unterlag. Kudla verpasste im Halbfinale mit einer 1:2 Punkteniederlage das Finale, was Michael die Chance auf die Hoffnungsrunde und den Kampf um die Bronzemedaille nahm.

 Michael Wagner (RSC Inzing)

Am Ende konnte Michael Wagner den guten 9. Platz erreichen. Sportdirektor Benedikt Ernst war sehr zufrieden mit dem Auftritt von Michael, der erst vor 3 Monaten in die Olympische Gewichtsklasse bis 87 kg aufgerückt ist. Die Richtung für die bevorstehende finale Olympia-Qualifikation Anfang Mai in Sofia/Bulgarien stimmt.

Michael Wagner im Kampf gegen PAPADOPOULOS (Griechenland)

Morgen sind die beiden letzten ÖRSV-Ringer im Einsatz, die beide ein schweres Los gezogen haben. Christoph Burger A.C. Wals bis 72 kg trifft auf U-23 Europameister und Lokalmatador Roman PACURKOWSKI (Polen) und Markus Ragginger A.C. Wals bis 97 kg auf Europa- und Weltmeister Musa EVLOEV (Russland).

Der Österr. Ringsportverband wünscht viel Erfolg.

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Bericht & Foto: ÖRSV
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Johannes Ludescher holt Platz 9 bei der EM

20-04-2021 Warschau (POL)





Der Österr. Ringsportverband holte die erste Top 10 Platzierung bei den Ringer-Europameisterschaften im Freien Stil in Warschau/Polen. Österreichs Heeressportler, Schwergewichtsmeister und Olympiahoffnung Johannes Ludescher vom KSK Klaus startete in der Gewichtsklasse bis 125 kg und musste nach einem Freilos in der ersten Runde gegen den U-23 EM-Bronzemedaillengewinner und Skandinavien Meister Jere Heino aus Finnland antreten und verlor nach einem spannenden Kampf mit 1:2 knapp nach Punkten. Heino verlor im Viertelfinale, womit die Trostrunde für Ludescher verwehrt blieb. Am Ende holte Johannes die erste Top-10 Platzierung für den Österr. Ringsportverband.

 Johannes Ludescher (KSK Klaus)

Auch Simon Marchl, Heeressportler im Leistungszentrum in Rif/Salzburg kämpfte in der Klasse bis 74 kg nach einem Freilos im Achtelfinale gegen den Junioren EM 3. Valentin Borzin aus Moldavien und musste sich nach einem spannenden Kampf ebenfalls mit 1:2 Punkten geschlagen geben. Borzin rang sich bis ins Halbfinale vor und verlor knapp um den Einzug ins Finale, so blieb Simon die Chance auf eine vordere Platzierung verwehrt. 


Die anderen beiden Vertreter des Österr. Ringsportverbandes mussten sich geschlagen geben. Gabriel Janatsch vom AC Wals bis 65 kg gegen Andri Svyryd (Ukraine) auf Schulter und Benjamin Greil vom RSC Inzing bis 86 kg gegen Sebastian Jezierzanski (Polen) mit Technischer Überlegenheit.

Sportdirektor Jörg Helmdach war trotzdem mit dem Einsatz und Kampfeswillen von Ludescher und Marchl nicht unzufrieden. Die Marschrichtung entgegen der Olympia-Qualifikation stimmt und wir werden alles daran setzen unsere Sportler weiterzuentwickeln. Für die beiden jungen Sportler Greil und Janatsch war es nach der langen Verletzungszeit  der erste Auftritt wieder auf der internationalen Bühne.

Da unsere Olympiahoffnung Martina Kuenz morgen aufgrund einer Verletzung nicht an den Europameisterschaften teilnehmen wird, steigen für Österreich erst die Griechisch-Römisch Ringer am Freitag in den Wettkampf ein.

Der Österreichische Ringsportverband wünscht viel Erfolg!

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Bericht & Foto: ÖRSV
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Martina Kuenz startet nicht bei der Ringer-Europameisterschaft in Warschau

17-04-2021 Inzing (AUT)





Österreichs Olympiahoffnung im Ringen die Sportsoldatin Martina Kuenz vom RSC Inzing verletzte sich beim letzten Vorbereitungslehrgang vor der EM im Olympiastützpunkt Heidelberg/Deutschland am linken Ellbogen.



Martina Kuenz

Bereits nach wenigen Tagen stand Sie wieder auf der Matte und konnte leichte Trainingseinheiten absolvieren. Trotzdem wurde nach einigen Gesprächen und Abwägungen mit der medizinischen und sportlichen Abteilung des Österr. Ringsportverbandes entschieden, dass Martina Kuenz auf den EM Start verzichtet und der klare Fokus auf das letzte Olympiaqualifikationsturnier vom 05.-09. Mai 2021 in Sofia/BUL gelegt wird. Die Platzierung bei den Europameisterschaften wird für die Qualifikation zu den Olympischen Sommerspielen nicht herangezogen.
Martina wird sich nun zwei Wochen im Heimbereich in die Hände ihres Physiotherapeuten begeben und sich den letzten Feinschliff im gewohnten Umfeld holen.

"Die Arbeit getan ist und nun spielen kleine Dinge eine sehr große Rolle. Martina fühlt sich nicht bereit für die EM und sieht darin zu viel Risiko. Sie ist in einer sehr guten Verfassung, trainierte in den letzten Monaten sehr fokussiert und wir haben diese eine und letzte Chance. Das Ziel ist klar und wir ordnen dem alles unter!“ , erklärte Sportdirektor Benedikt Ernst.


Martina Kuenz in Aktion

Der Österr. Ringsportverband wünscht Martina Kuenz für das letzte Qualifikationsturnier alles Gute.

Bericht: Jörg Richter / Foto: ÖRSV

Europameisterschaft in Warschau

12-04-2021 Warschau (POL)







Vom 19. – 25. April finden in der Hauptstadt Polens die Ringer-Europameisterschaften für Männer und Frauen in Warschau statt.

Es ist die letzte Standortbestimmung für das letzte Olympia-Qualifikationsturnier von 06.-09. Mai in Sofia/Bulgarien. Der Österr. Ringsportverband hofft bei den Titelkämpfen wieder in die Medaillenränge vorzustoßen.

Die beiden Sportdirektoren Benedikt Ernst und Jörg Helmdach sind nach dem starken Auftritt beim Olympia-Qualifikationsturnier in Budapest sehr optimistisch, dass wieder gute Ergebnisse eingefahren werden.
Leider zählt die Ringer-Europameisterschaft,sehr zum Leidwesen unserer Sportler, nicht zur Olympia-Qualifikation.


Die größten Chancen werden unser Top-Athletin Martina Kuenz (RSC Inzing) im Freien Stil bis 76 kg eingeräumt.
Aber auch unser Schwergewichtsmeister bis 125 kg Johannes Ludescher vom KSK Klaus kann im Freien Stil ganz vorne landen.
"Auch die Griechisch-Römisch Ringer sind für Überraschungen gut", ist Bundestrainer Benedikt Ernst überzeugt. Erfreulich ist auch, dass die beiden Langzeitverletzten Gabriel Janatsch und Christoph Burger wieder auf der internationalen Wettkampfbühne stehen werden.

Die beiden Sportdirektoren hoffen, dass der Schwung des Qualifikationsturniers auf die EM übertragen wird und man dann Anfang Mai beim letzten Qualifikationsturnier in Sofia das Ticket für Tokio holt.

Das TEAM des ÖRSV:

Freistil:
Gabriel Janatsch
65kg (A.C. Wals)
Simon Marchl
74kg (A.C. Wals)
Benjamin Greil
86kg (RSC Inzing)
Johannes Ludescher
125kg (KSK Klaus)
Bundestrainer
Jörg Helmdach
Nationaltrainer
Georg Marchl
Frauen-Freistil:
Martina Kuenz
76kg (RSC Inzing)
Bundestrainer
Benedikt Ernst

 Griechisch-Römisch:
Christoph Burger
72kg (A.C. Wals)
Michael Wagner
87kg (RSC Inzing)
Markus Ragginger
97kg (A.C. Wals)

Nationaltrainer
Jenö Bodi
Assistenztrainer
Amer Hrustanovic

Funktionäre:
Physio
Christian Halbig
Kampfricher
Karl Heinz Reiner

Die Österr. Nationalmannschaft wird in Warschau wie folgt an den Start gehen:

Männer Freistil:

Gabriel Janatsch - 65kg
18.04 Auslosung
19.04 Vorrunde + Halbfinale
20.04 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Simon Marchl - 74kg
18.04 Auslosung
20.04 Vorrunde + Halbfinale
21.04 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Benjamin Greil - 86kg
18.04 Auslosung
20.04 Vorrunde + Halbfinale
21.04 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Johannes Ludescher - 125kg
18.04 Auslosung
20.04 Vorrunde + Halbfinale
21.04 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Frauen-Freistil:

Martina Kuenz - 76kg
20.04 Auslosung
21.04 Vorrunde + Halbfinale
22.04 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Männer Griechisch-Römisch: 

Christoph Burger - 72kg
22.04 Auslosung
24.04 Vorrunde + Halbfinale
25.04 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Michael Wagner - 87kg
22.04 Auslosung
23.04 Vorrunde + Halbfinale
24.04 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Markus Ragginger - 97kg
22.04 Auslosung
24.04 Vorrunde + Halbfinale
25.04 Hoffnungsrunde + Finalkämpfe

Der Österr. Ringsportverband wünscht der Nationalmannschaft viel Erfolg in Warschau! 


Hier findet ihr alles rund um die Europameisterschaft
Bericht & Foto: ÖRSV
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Nachwuchs – Lehrgang im Ringsportzentrum West in Götzis

31-03-2021 Götzis (AUT)





Vom 29.03.–03.04.2021 findet im Ringsportzentrum West in Götzis der Oster-Nachwuchs-Lehrgang des Österr. Ringsportverbandes statt.
Über 35 Ringer(innen) konnten nach einer langen Pause erstmals wieder mit der Nationalmannschaft gemeinsam trainieren.


Das gesamte Team beim Lehrgang in Götzis

Wegen der aktuellen Covid 19 Situation können wahrscheinlich auch heuer wieder keine Österr. Nachwuchsmeisterschaften durchgeführt werden. Der Österr. Ringsportverband wird aber mit den Kadetten, Junioren und U-23 Nationalmannschaften sich auf die Europa- bzw. Weltmeisterschaften vorbereiten und an den Start gehen.
Dazu gehören Internationale Lehrgänge und Turniere, sowie Trainingswettkämpfe, die zur Qualifikation herangezogen werden. Auch der geplante Oster-Lehrgang mit Länderkampf in Aschaffenburg musste wegen Covid 19 am Samstag kurzfristig abgesagt werden.
Dank gebührt dem Landesverband Vorarlberg, mit dem Ringsportzentrum West in Götzis, sowie dem Olympiazentrum Vorarlberg in Dornbirn für die Durchführung des Lehrganges.

Die Athleten und Athletinnen beim Lehrgang

Die beiden Sportdirektoren Benedikt Ernst und Jörg Helmdach sind stolz auf das junge Trainer-Team, die sich in Zukunft um den Ringer-Nachwuchs in Österreich kümmern werden. Es liegt noch viel Arbeit vor uns aber die Einstellung der Ringer(innen) stimmt zu 100%.

Die gesamte Nationalmannschaft wurde zum Lehrgang mit den neuen Phantom Sweatshirt und den neuen Phantom Ringer-Trikots ausgestattet. Dank gilt Dominique Wenger von der Firma Phantom Athletics für die Ausstattung der Nachwuchs-Nationalmannschaft.

Das Trainerteam

Derzeit bereitet sich die Nationalmannschaft auf die Ringer-Europameisterschaften vom 19. – 25. April 2021 in Warschau/Polen vor. Die Stimmung nach dem Auftritt beim 1. Olympia-Qualifikationsturnier ist sehr gut. Leider zählt die Europameisterschaft nicht zur Olympia-Qualifikation. Trotzdem ist es eine Standortbestimmung für das letzte Qualifikationsturnier vom 06. – 09. Mai 2021 in Sofia/Bulgarien.

Der Österr. Ringsportverband wünscht dem Trainer-Team und den jungen Sportlern(innen) für die Zukunft viel Erfolg und dankt für Ihren Einsatz um den Ringsport in Österreich.

Bericht: ÖRSV / Foto: ÖRSV

Nachwuchs-Trainingslager in Götzis

21-03-2021 Götzis (AUT)





Gute Stimmung herrschte beim Wochenendlehrgang der Freistil Nachwuchs-Nationalmannschaft im Ringsportzentrum West in Götzis. Alle Teilnehmer zeigten vollen Einsatz und es konnten viele Trainingsziele, im Hinblick auf die anstehenden Turniere, erreicht werden.  Der Österr. Ringsportverband dankt dem Trainerteam Andi Walter, Dominic Peter, Maxi Ausserleitner, Zurab Lolashvili und den Sportlern für ihren Einsatz.



Das Team beim Trainingslager in Götzis

Bericht: ÖRSV / Foto: ÖRSV

Martina Kuenz holt die Bronzemedaille beim Olympia-Qualifikationsturnier in Budapest

20-03-2021 Budapest (HUN)










Polizeisportlerin Martina Kuenz vom RSC Inzing holt in der Gewichtsklasse bis 76 kg beim Olympia-Qualifikationsturnier im Freien Stil in Budapest/Ungarn nach einer Weltklasse-Leistung die Bronzemedaille.
Martina Kuenz 76kg (RSC Inzing)

Nach der knappen 1:2 Punkte Niederlage im Halbfinale gegen die Olympiasiegerin Natalia Vorobiewa (Russland) besiegte Martina im Kampf um die Bronzemedaille Maria Solheim (Norwegen) mit 10:2 durch technische Überlegenheit nach Punkten.
Mit dieser Weltklasseleistung und den Vorergebnissen wäre Martina in jeder anderen Olympischen Sportart für die Spiele qualifiziert gewesen. "Nur in unserer Sportart gibt es, sehr zum Nachteil der kleinen Nationen, dieses unfaire Qualifikationssystem", ärgerte sich ÖRSV-Präsident Mag. Thomas Reichenauer, der beim Weltverband kämpft, um ein faires System (wie im Judo), zu schaffen.
Trotzdem kann der Österr. Ringsportverband mit erhobenen Hauptes Budapest verlassen. Bei einer EM oder WM hätten wir die Plätze 3 von Kuenz und 5 von Ludescher sofort genommen, aber hier zählt eben nur das Finale. Zeit zum Ausruhen gibt es keine, denn schon am 20. April 2021 finden die Europameisterschaften in Warschau/Polen statt, die leider auch nicht zur Qualifikation zählen.

Unsere Ringer haben gezeigt, dass wir trotzdem in allen Stilarten Chancen haben sich um uns zu qualifizierten. Jetzt gilt es sich für das letzte Qualifikationsturnier Anfang Mai in Sofia/Bulgarien vorzubereiten, um das so wichtige Ticket für Österreich zu holen.


Das Gr.-Röm und Frauenteam mit Trainern und Betreuern

Im Gr.-Röm. Wettbewerb musste Markus Ragginger vom A.C. Wals bis 97 kg gegen Vize-Weltmeister Kiril Milov (Bulgarien) ein Auftaktniederlage hinnehmen, da Milov mit seinem Finaleinzug das Olympia-Ticket gelöst hat, kämpfte Markus Ragginger in der Hoffnungsrunde gegen U-23 Weltmeister Alex Szoke aus Ungarn. Hier musste sich Markus ebenfalls nach Punkten geschlagen geben. Der 2. Vertreter Polizeisportler Michael Wagner vom RSC Inzing musste in der Gewichtsklasse bis 87kg gegen den EM 3. Kristoffer Berg (Schweden) eine 0:2 Punkteniederlage hinnehmen und schied aus dem Wettbewerb aus.

Der Österr. Ringsportverband dankt dem gesamten Team für Ihren Einsatz und den gezeigten Leistungen.
Bericht & Foto: ÖRSV
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Kuenz und Ludescher knapp am Olympia-Ticket vorbei

19-03-2021 Budapest (HUN)










Zum Auftakt des Ringer-Qualifikationsturniers in Budapest/Ungarn verpasst Martina Kuenz das Olympia-Ticket leider knapp.
Unsere Polizeisportlerin vom RSC Inzing konnte im Freien Stil bis 76 kg zum Auftakt gegen Camille Gaucaite (LTU) mit 10:0, im Viertelfinale gegen die Welt- und Europameisterin Yasmedin Aydar (TUR) auf Schulter gewinnen. Im Halbfinale musste sie sich aber gegen die Olympiasiegerin Natalia Vororbieva (RUS) mit 1:2 nach Punkten geschlagen geben und kampft morgen um die Bronzemedaille.
Das Olympia-Ticket konnte, trotz der guten Vorstellung von Martina leider nicht gelöst werden. Jetzt gibt es noch eine Chance Anfang Mai in Sofia.

Martina Kuenz
76kg (RSC Inzing)
Johannes Ludescher
125kg (KSK Klaus)


Auch im Freien Stil gab es eine sensationelle Leistung vom Berufssoldaten und Schwergewichtsmeister Johannes Ludescher vom KSK Klaus bis 125 kg.
Johannes besiegte in der ersten Runde Georgi Ivanov (BUL) mit 3:0, den mehrfachen Medaillengewinner Daniel Ligeti (HUN) sensationell mit 7:1 und musste nur gegen den späteren Finalisten und Fixstarter für Tokio U-23 Weltmeister Dzianis KHRAMIANKOU (BLR) nach einer 1:0 Pausenführung eine Punkteniederlage hinnehmen. Im Kampf um die Bronzemedaille verlor Johannes gegen Shamil Sharipov (RUS) mit 0:8 nach Punkten und belegte den guten 5. Platz. "Johannes hat sich sehr stark entwickelt und ist beim letzten Qualifikationsturnier sicherlich ein Anwärter auf das Ticket", sagte Sportdirektor und Bundestrainer Jörg Helmdach.

Das Freistil Team

Morgen beginnen die Gr.-Röm. Wettbewerbe. Der Österr. Ringsportverband wünscht viel Erfolg!
Bericht & Foto: ÖRSV