2009 Sumo

SUMO-Europameisterschaft 21.-23.09.2009
 

Lausanne (SUI) Vergangenes Wochenende nahm die Österreichische Nationalmannschaft bei den 15. Europameisterschaften im Sumo in Lausanne (SUI) teil. Durch den ESU Kongress und Schiedsrichter-Lehrgang reiste das Team mit Kampfrichter Hermann Irnberger und den Aktiven Josef Schnöll und Ernö Laszlo bereits Donnerstag mit Privat PKW an. Mario Frühwirth verletzte sich leider 2 Tage vor Abreise was sehr schade war.

 

Die Unterbringung in der Jugendherberge war in Ordnung und die Wettkampfstätte war in der Nähe und zu Fuß erreichbar. Die Veranstalter waren betreffend Abwicklung der notwendigen Modalitäten (Akkreditierung, Verpflegung) etwas überfordert aber schlussendlich ging alles ordnungsgemäß über die Bühne. Beim Kongress wurde beschlossen, dass für 2010 neue Gewichtsklassen hinzukommen, Im Männerbereich sind dies 70 kg und 95 kg.

 

Zum Sportlichen 19 Nationen waren am Start. Erstaunlich war, dass in den Nachwuchsklassen U16, U18 und U21 bereits eine enorme Dichte besteht, die allerdings großteils aus dem Osten kommt. So waren an diesem Wochenende 350 Sumokämpfer im Einsatz.

 

85 kg (25) Josef Schnöll hatte es im Auftaktkampf mit dem Polen Ochal zu tun und kam zu einem knappen Sieg. Im Achtelfinale bekam er mit Mongush (RUS) einen der Favoriten auf den Europameistertitel als Gegner und verlor. Da aber dieser in der nächsten Runde überraschend gegen Georgiev (BUL) verlor, blieb die Hoffnungsrunde verwehrt. Überraschendes Endergebnis: 1. HOL 2. BUL 3. GER und HOL. Wenn man bedenkt, dass Josef den Europameister aus Holland heuer bei 2 Turnieren (Mailand und Austrian Open) besiegt hat, weiß man wie eng die Spitze beisammen ist.

 

+115 kg (19) und Open (24) Ernö Laszlo verlor in Runde 1 gegen den späteren Europameister Bagaev (RUS), in der Hoffnungsrunde konnte er gegen den mehrfachen Europameister Stoyanov (BUL), der dann Bronze holte, ebenfalls keinen Sieg erringen. Ein Hammerlos, das auch bei seinem Start in den Open-Kategorie nicht viel besser wurde. Runde 1 gegen den späteren Vizeeuropameister Tsertsavadze (GEO) und in der Hoffnungsrunde gegen Gobbi (ITA).


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